Archiv der Kategorie: Futter

Futter ist DIE Dreh- und Angelschraube, wenn ein Tier erkrankt oder krank ist oder als solches wahrgenommen wird.

Joghurt oder Lactulose-Sirup oder noch anders?

TelefonGestern telefonierte ich mit einer Kusine, die mit einem älteren Kater lebt. Es kam, wie es kommen “musste” und wir redeten auch über unsere Spitzohren^^.

Sie berichtete, dass sie in regelmäßigen Abständen selbst Joghurt ansetzt, um diesen dem Kater zu verabreichen – jeweils einen Löffel täglich.

Dazu verwendet sie Joghurtkultur, die sie in Milch packt. Innerhalb von 6-12h sollte die Milch dann “infiziert” sein. Gefahr: sie könnte umkippen (nein – nicht die Kusine) und bitter werden. Gefahr, die ich sehe – Katzen und Kater sollten eher keine Lactose bekommen. sollte ich also Laktosefreien Joghurt sowie ebensolche Milch verwenden oder ist die Lactose das, was die Vermehrung überhaupt bewirkt? Weiterlesen

Update: Sieht derzeit alles wieder ruhiger aus – immerhin.

Wie es aussieht, hat “irgend etwas” geholfen – das Gut zureden, das Geduld aufbringen oder auch das Mittel, was der rote Kater vorgestern nochmal bekam. Es gab bisher weder einen neuerlichen Anfall noch neuerliche “Ausfälle” in meine Richtung. :) :) :)

Er ist immer noch leicht “vergrätzt” bezogen auf den braunen Kater, aber das finde ich durchaus “nachvollziehbar”. Der braune Kater ist nämlich derzeit eher anstrengend drauf – will gern wieder vermehrt fressen, was ich nachvollziehbar finde, weil die Zweitdosine immer wieder “dazwischen funkt” – kleine Leckerligaben, wenn er gar zu sehr nervt, führen dazu, dass er findet, er sollte jetzt doch noch mal probieren, was passiert, wenn er mal wieder nervt :( . Alles hat eine Folge – wann und wie auch immer. Auch die gelegentliche Gabe von Resten bei Tisch führt eher zu mehr als zu weniger Bettelverhalten. Dinge, die Konsequenzen haben, haben nun mal Konsequenzen, so einfach (und manchmal eben auch nervig) ist das.

Was seitdem geschah …

clipart: katzenkisteSeit Ende Juni gab es hier keine Artikel mehr. Jetzt gibt es mal wieder einen. Es gibt da nämlich jeMANNden ;) , der sich offenbar motiviert fühlt, mich zu motivieren. Oder so. Hier also mal endlich ein Update – ohne Garantie auf Weitere, aber das ist nun mal so im Netz der Netze – manchmal geht es und manchmal bleibt es.

Wer bestimmt, wann es Fressen gibt?

Wir sind immer noch dabei, die richtige Menge Insulin herauszufinden, die der zuckerkranke braune Kater braucht. Immerhin ist inzwischen der im Urin enthaltene Zucker herunter gegangen, den wir ja alle paar Tage mit den Teststreifen kontrollieren. Die “Tagesprofile” sind immer noch schwerer als erhofft, aber doch möglich. Sie zeigen, dass er auf die verabreichte Insulin-Sorte “erwartungsgemäß” reagiert mit einem ausreichend langsamen “Ab-Fall” und einem langsamen Wiederanstieg des Blutzucker-Wertes.Was ja auch schon mal was ist.

Als ich mit der Tierärztin nochmal darüber redete, dass wir uns auch mehr Schlaf erhoffen, wenn der Kater richtig “eingestellt” wäre, machte sie klar, dass das nur über feste Futterzeiten möglich werden wird.

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Futterzellulose und andere Andickungen

Im November 2009 (was – so lange ist das schon her??) berichtete ich ja schon davon, dem braunen Kater so genannten Frischmöhrenpellets anzudienen. Diese enthalten kaum Kalorien, füllen den Magen und könnten so dafür sorgen, dass er zufriedener ist. Wir fanden sie im Futterhaus – allerdings nicht bei den Katzenbedarfsartikeln, sondern eher an der Kasse nachgefragt. Die Firma heißt Olewo und hier ist eine hübsch bebilderte Anleitung, wie das Zeug zu “verdünnisieren” ist. Wir kommen mit der beschriebenen Menge bei unserem “mittelgroßen” Spitzohr ^^ etwa 5 Mahlzeiten weit.

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Diva trifft Quengelbengel

Jajaja – es geht uns verhältnismäßig wirklich wieder allen wieder ganz schön GUT. Nur dass der braune Kater inzwischen dazu übergegangen ist, uns die Ohren vollzuquengeln, das ist etwas anstrengend. Er hat inzwischen schon wieder 300(!!) g zugenommen, das finden wir durchaus nicht sooo wenig. Er IST (oder: ISST oder FRisSt?) aber auch sowas von schnell, dass wir während der Futterzeiten dauernd damit beschäftigt sind, zu schauen, dass er dem roten Kater auch hin und wieder noch was “übrig lässt”. Nebenbei (??) quengelt er dann aber auch noch zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten, als hätte er seit (gefühlten) ungefähr 3 TAGEN (!!) nichts mehr gehabt. Scheint eine Auswirkung des offenbar anschlagenden Insulins zu sein.

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Erkennbare Besserungsaussichten in Katerhausen

Wie WUNDERBAR – es gibt GUTE Nachrichten! Noch dazu mehrere ^^ ^^ – nämlich von 2 kranken Katern, die inzwischen wieder weitgehend knurr- und fauchfrei miteinander in Kontakt sind. Und mit uns. Sie dürfen noch kein TroFu, aber sonst sind wir alle SEHR zufrieden :) – das ist ganz schön toll!!!

  • Der rote Kater ist inzwischen offenbar wieder gut in der Lage, seinen Anteil an Aufmerksamkeit und Futter einzufordern und er macht auch wieder, wohin er soll :)
  • Der braune Kater bekam auf Empfehlung des Kardiologen vorgestern noch mal eine Entwässerungsspritze, weil da irgendwelche “Verschattungen” beim Röntgen sichtbar waren. Heute bekam er “nur” noch mal eine Antibiosespritze – das “dürfen” wir noch 2x erledigen.

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