Starke und Schwache

Foto: copic | aboutpixel.de

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Nachdem die HP nun da war und wieder weg ist, gibt es wieder einiges zu „berichten“. Ich finde es nützlich, das im Blog festzuschreiben 😉 – so können andere partizipieren – und ich sortieren :).

Der rote Kater hat „voll tapfer“ auf meinem Schoß zwei (oder waren es doch 3?) Nadeln ertragen, die er zwecks Akupunktur ein paar Minuten aushalten musste. Der weiße Kater hat endlich mal wieder gekürzte Krallen – das war schon mitleiderregend anzusehen, wenn er mal wieder mit der einen Kralle irgendwo hängen blieb und partout nicht allein loskam. Und der braune Kater hat sehr wunderbar „vorgeführt“, wie das in diesem Haushalt mit der Rangordnung ist. Und das ist auch, wozu ich hier jetzt mal vor allem was notieren mag.

Ansicht der HP: Stärkere sollten gestärkt (und respektiert) werden. Schwächere sollten schwach sein und bleiben dürfen.  So weit so klar? Und wie sieht das praktisch aus? Wenn Kater (und/oder Katzen) untereinander ihre Rangordnung bestimmen wollen, dann ist das ihr gutes (angeborenes!) „Recht“. ZweibeinerInnen sollten sich dabei tunlichst heraushalten. Sie bringen anderenfalls eher Unruhe in die Gruppe bzw. das Rudel.

Foto: Bilderhascher | aboutpixel.de

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Wer stärker ist bzw. das Rudel führt, darf die höchsten Plätze für sich beanspruchen. Wenn sich 2 Streiten, freut sich hier mal nicht der Dritte. Sondern das ranghöhere Tier ist entweder zu ermutigen oder abzulenken durch „Bestätigen“ seiner Position. Würde ich in dieser Situation das rangniedrige Tier schützen oder stärken wollen, hätte das Dauerstress zur Folge. Entsprechend sollte vermieden werden, das ängstlichere Tier zu trösten oder/und gar dafür HOCH zu nehmen. Es ist allerdings völlig in Ordnung, eine Ablenkung für BEIDE Tiere zu schaffen (Leckerlis werfen o.ä.).


Wer stärker ist (und entsprechend in der Rangordnung weiter oben angesiedelt), bestimmt sowohl eine Aktion (den Beginn einer Aktion) als auch das Ende einer Aktion. Wer weniger stark ist, kann zwar versuchen zu interagieren, sollte sich dann aber nicht wundern über Desinteresse.

Ich durfte dazu in der Anwesenheit der HP in mehreren Situationen kommentiert beobachten, was da in unserer Küche ablief. War mir sehr hilfreich und hat den „Einsatz“ der Frau ganz sicher schon von daher „gelohnt“. Ich selbst bin der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) eher skeptisch gegenüber stehend. Meine eigenen Erfahrungen mit Akupunktur verliefen eher negativ. WENN/FALLS es dem roten Kater „irgendwas“ helfen sollte, wäre das schon auch schön. Aber – allein die Kommentierungsaktion war mir den Aufenthalt der Frau allemal „wert“.

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