Klinikfreie Nacht

Immerhin – zwei Löffel voller Huhn mit Reis sind im Laufe des gestrigen Abends im Kater gelandet und geblieben[vorsichtig-freu]. Und außerdem zwei „gut klebrige“ Klumpen im Katerklo, die darauf hindeuten, dass er sowohl mehr trinkt als auch weniger Schmerzen zu haben scheint. Damit wird es heute mal wieder ein halbwegs „normaler“ Morgen, wie es aussieht.

Die HP hat sich dran gefreut, dass dem Kater die schulmedizinische Dröhnung nicht über die ohnehin lädierte Magen-/Darmgegend via Tabletten zugemutet wird, sondern wenigstens gespritzt wurde. Klar hätte sie es besser gefunden, wenn wir rechtzeitig vorher in Kontakt gewesen wären, weil sie schlecht „dazu“ mixen kann, was sie meint, was ihm helfen könnte. Auf der anderen Seite ist sie ja „normalerweise“ nur zuständig für die Unterstützung des roten Katers – was dann auch erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass ich sie nicht von Anfang an einbezogen habe in meine Hilfesuche. Ihr ist dann dennoch noch was Unterstützendes eingefallen – Leinsamen- oder Hafer-Schleim sowie eine halbe Ampulle pro Tag von einem besonderen Mittel der Firma Heel (bin keine Anhängerin davon, heilpraktische oder homöopathische Mittel namentlich auf dem Blog zu benennen, weil ich keine Vorstellung davon habe, wer sich dann zur Nachahmung oder Beurteilung berufen fühlt).

Angesichts seiner aktuellen Appetitlosigkeit kann es allerdings noch dauern, bis er diesbezüglich die volle „Dröhnung“ – natürlich nicht wirklich alles auf einmal 😉 – auch nur probieren darf. Erst mal wäre es mir hilfreich, wenn er überhaupt wieder ausreichend fressen würde. Bisher hat noch nix von den „üblichen“ Tipps (erwärmen, Klecksweise von der Hand anbieten) was geholfen. Wobei ich mich schon auch darüber freue, dass er drinbehalten hat, was er zu sich genommen hat.

Im Verhältnis schnurrt er mir grad noch eher zu viel, weil es ja schon auch heißt, dass Felltragende schnurren, wenn es ihnen entweder ziemlich toll oder auch nicht sooo wirklich toll geht :/. Und er zählt schon eher zu denen, die mit dieser Lautäußerung normalerweise eher recht sparsam umgehen. Außerdem ist er immer noch zu viel im Krankenlager. Aber vermutlich bin ich einfach (?) gerade etwas ungeduldig? Kann auch sein. Ich habe es ihm dort jedenfalls so gemütlich gemacht, wie er es zugelassen hat mit weichen Handtüchern (die dann den Vorteil haben, waschbar zu sein) und ihm gestern auch mal etwas nachhelfenderweise das Hinterteil gesäubert, was er sich missmutig mauzend gefallen lassen hat.

Insgesamt macht er einen etwas besseren Eindruck – er hat deutlich abgenommen, das gefällt mir nur begrenzt – er war ja vorher schon eher stattlich, aber auch hochbeinig – da sollte er lieber „bedächtig“ abnehmen als zu viel auf einmal. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Sein Fell zeigt wieder mehr „Spannung“, was sicher v.a. an der Infusion liegen dürfte. Kein Fieber und Blutwerte (incl. Schilddrüse) fast „normal“ :). Dass es im Darm Zeug gibt, was da nicht hingehört und auch die Blase ungesunde Ergebnisse gezeitigt hat, wird gerade behandelt –
da hilft wohl nur abwarten. Und lernen, dass es sich davon nicht (schnell) stirbt, sondern dass es agg. recht gute Chancen auf Genesung gibt.

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Eine Antwort zu “Klinikfreie Nacht

  1. Liebe Vero,

    tut mir Leid, dass Du so lange Sorgen wegen den Felltragenden hast. Drück die Pfoten, dass es endlich für Euch alle wieder aufwärts geht.

    Gruß
    Lemy

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