Nahrungsbeihilfe-Ideen

Wenn ich mir so anschaue, was es alles so gibt, trage doch auch ich jetzt mal mein Scherflein bei für so „hunger- und durstleidende“ Situationen, wo einE DosenöffnerIn mal „zufällig“ auf meinem Blog landet, weil sie/er noch mehr leidet als das vierpfotige Wesen – an Ideenmangel und am Wunsch, etwas beizutragen, damit es der/dem Felltragenden baldmöglichst besser gehen möge …

Im Futterhaus fand ich einen erfreulichen „professionell“ ausschauenden „Ersatz“ für das nicht mehr verfügbare Kattovit-Mono-Zeug, von dem ich neulich schon mal schrieb. „Almo Nature“ besteht zu mehr als 75% aus reinem Huhn, der Rest ist Hühnerbrühe und 1% Reis kommt noch dazu. Das hat angesichts der leichten (?) „Überdosierung“ von Reis (ca. 1/3) bei unserem selbstgekochten Huhn offenbar eine höhere Attraktivität für den weißen Kater. Mir ist schon auch klar, dass das keine Daueralleinnahrung ist, aber dafür ist es ja auch nicht geplant. Nur zum Wiederanfüttern – da kommt es mir schon gerade SEHR passend und magenschonend vor.

Auch „Fonds“ könnten eine Variante sein, den Flüssigkeitshaushalt zu erhöhen. Sowas lässt sich angebrochen im Kühlschrank aufbewahren und mit abgekochtem Wasser auf Zimmertemperatur bringen. Es liefert nebenbei auch die wichtigen Elektrolyte. Notfalls mit der Einwegspritze in kleinen (!) Portionen ins Maul geben – führt zwar nicht eben zu heller Begeisterung bei Felltragenden, aber wer nicht selbst trinkt, darf einfach nicht nur deshalb vertrocknen :/.

Dann wurde auch noch Katzen-Muttermilchpulver genannt, das mit Wasser angerührt wird – könnte sinnvoll bei Schwierigkeiten mit der Flüssigkeitsaufnahme sein, die NICHT mit Erbrechen zu tun haben? Ich verwende eher die Hühnerbrühe, die bei unseren „Selbstkochversuchen“ entstanden sind. Und natürlich überall unterschiedlichste Wassernäpfe – manche täglich mit frischem Wasser, andere mit etwas abgestandenem Wasser, so dass jedeR hier die Wahl hat, ob sie/er lieber abgestandenes oder frisches Wasser zu sich nehmen möchte.

Morgen wird dann die Tierklinik mal wieder zwecks Antibiose mit einem Besuch beehrt – mal abwarten, was das dann geben wird. Von einer Gewichtszunahme wird keine Rede sein können[seufz], aber vll. ja wenigstens von einer Nichtnochweiterabnahme? Fortsetzung folgt.

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2 Antworten zu “Nahrungsbeihilfe-Ideen

  1. Schöne Zusammenstellung… Mir fiel dabei noch ein, dass ich mal zwei sehr abgemagerte Katerchen mit (Tipp aus einem Katzenforum) Rinderfettpulver hochpäppeln konnte: regt den Appetit an und ist hochkalorisch. Ist im Tierfachhandel erhältlich, manchmal beim Hundebedarf einsortiert. Das Rinderfettpulver lässt sich übers Futter streuen oder auch (Flüssigkeit!) mit was anderem zum Süppchen rühren. Bekannt sind auch die hochkalorischen Pasten Calo-Pet und Nutri-Cal.

    Zum Trinkproblem las ich schon: wenn es Ausnahme bleibt, verdünnen einige den feinen Brei aus Babykost-Gläschen (wie Hipp Bio-Hühnchen) zur Suppe. Der Brei ist sehr wenig gesalzen und enthält nichts Blähendes, so denke ich, das geht. Meine TÄ sagte mal: erlaubt ist in Notzeiten alles, was Flüssigkeit in die Katze bringt…

    • Danke für diese Ideen – die Pasten scheinen mir eine gute Idee für die Situation, in der ich dem roten Kater gern so viel Energie wie möglich zukommen lassen will – kurz nach einem Anfall bekam er früher – als es sie noch gab – die sog. „Powerpaste“ – die wurde aber offenbar aus dem Programm genommen – und bisher schien mir die beste Lösung, dann eben „nur“ Malzpaste zu nehmen, wenn das ist, was er frisst bzw. bereit ist, anzunehmen.

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