Geduld, Geduld und nochmal Geduld

Es scheint Eigenschaften zu geben, die mir in Stresssituationen abhanden kommen – wie z.B. Geduld:/. Nun habe ich nach einem nicht innert 1,5h erfolgten Rückruf der HP doch noch mal in der Klinik angerufen. Der Einlauf war imemrhin 8 Stunden her und MEINE Erfahrungen mit Einläufen lauten auf – wirken SCHNELL. Dort hörte ich dann – keine echte Überraschung – dass ich das schon selbst entscheiden müsse, weil nur ich den Kater gut genug kennen würde, um zu beurteilen, ob es ihm nun schlechter als heute früh geht oder ob ich warten kann, um zu sehen, ob es bis morgen früh doch eine Besserung in Form (welch wahrer Wortsinn:/) eines geFORMten Stoffwechselendproduktes gibt.

Nein – da habe ich „uns“ gegen entschieden. So geduldig bin ich offenbar gerade nicht. Nun bekam der Kater nach einer rückversichernden Abtastung incl. folgender erneuter Röntgenaufnahme statt einem „Miniklist“ (kleiner Einlauf) einen deutlich größeren solchen. Immerhin durfte ich dieses Mal „Achten“ zwischen seine Ohren zeichnen und ihm gut zureden dabei – etwas, was ich mal irgendwann gelernt habe als hilfreich für gegen tierische Ängste. Da sein, (ruhig) reden (egal, was) und – eben – Achten zeichnen.

Anschließend stellte ich fest, dass das im vorigen Kommentar erwähnte „Nutri-Cal“ dort zu bekommen war :). Sehen und HABENWOLLEN war eins. Bekommen dann das Zweite. Und der weiße Kater hat nun seine erste Portion Nutri-Cal in sich. Und derweil „kleckst“ er erneut die eingeführte Flüssigkeit mindestens zum Teil wieder aus. Ich habe nun einfach mal 3 sonst als „Zeitungsklos“ verwendete Klos – die er ja „sonst“ sehr bevorzugt, in Klos mit einer geringen Schicht Streu umgewandelt.

Nun heißt es Geduld, Geduld, Geduld. Laut Aussage der TÄ hat sie schon deutlich verstopftere Därme auf Röntgenaufnahmen besichtigt. Das sei keinesfalls lebensbedrohlich, sondern lediglich „unangenehm“ – für den Kater. Und natürlich für meine Geduld und mein Mitgefühl. Sie klang deutlich zuversichtlicher als ich mir vorkam. Hoffen wir, dass SIE recht behält.

[Nachtrag: Solche Arten von Verstopfung können auch entstehen, wenn im Enddarm das Wasser entzogen wird (Aufgabe des Enddarms) und dann nicht „rechtzeitig“ ausgeschieden wurde, weil vll. zu wenig „nachrutschte“ wegen vorübergehender Appetitlosigkeit oder auch wegen Medikamenten. Da muss weder zwingend einen Darmverschluss draus werden noch ein Haarballen oder ein „unfressbarer“ Gegenstand als Ursache festzustellen sein.#DingeDieIchNieWissenWollte].

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