Sortierende Kliniktelefonat-Gedanken

Nun gibt es endlich mal was offenbar Positives zu berichten. Der weiße Kater befindet sich auf der Aufwachstation und hat fast nix mehr im Darm :). Auffällig waren die vermehrten Haare, die evtl. dazu geführt haben können, dass es überhaupt einen „Klumpen“ gab. Folge: mehr Bürsten und regelmäßiger Malzpaste. Es kann aber leider auch sein, dass da was im Enddarm ist, was sich im Anfangsstadium befindet, ohne dorthin zu gehören 😦 – DAS wäre eindeutig keine wirklich gute Nachricht. Aber vll. handelt es sich auch einfach (?) um eine Schwellung des Enddarms aufgrund von heftiger Reizung in den letzten Tagen – was durchaus auch eventuell unter Umständen vielleicht sein kann.

Es wird sich weisen, was draus wird. Nach Angabe des Anrufers/Chirurgen passiert es häufiger mal, dass dort Katzen (und Kater) vorgestellt werden, deren Verdauungssystem wegen was auch immer zum Erliegen kam, die dann aber nach einer „manuellen“ Darmentleerung nie wieder „auffällig“ werden. Es ist fleißig weiter zu beobachten. Dass der beurteilende Arzt der Meinung ist, dass Spitzohrige Felltragende nun mal Fleischfressende seien und daher die Beigabe von Darmflorastärkenden Dingen wie Leinsaatschleim, Haferschleim oder auch sonstiger darmstabilisierender „Pulverchen“ völlig unnütz seien, nimmt mich nur begrenzt für diesen Menschen ein. SCHADEN könne es jedenfalls nicht, wenn ich probieren täte, ob er dann immer noch was zu sich nimmt, wenn ich es mit solcherlei „Unnützigkeiten“ versuchen täte :/.

Trinken (Wasser) sei nach 6h erlaubt, Fressen darf ab morgen versucht werden. Falls heute noch Erbrechen, wäre das kein Alarmzeichen, morgen sollte das allerdings SICHER nicht mehr der Fall sein. Das mit dem „Anfüttern“ (kleine Portionen) darf/soll ich nach eigener Einschätzung probieren – so viel wie möglich „normal“ behandeln, damit klar wird, ob „alles wieder gut ist“.

Ich soll mir bitte beim Abholen die Röntgenbilder (Mehrzahl?) zeigen lassen, aus denen agg. hervorgeht, dass der Kater SICHER schon Stuhlgang HATTE (wem sagt er das? er HATTE – nur eben nur sehr wenig und ich fand nirgendwo etwas, was den angegebenen „besichtigten“ ca. 15cm entsprochen haben sollte/könnte.) Ob das bedeuten soll, dass es sinnvoller gewesen wäre, dem Kater die Sedierung/Narkose zu ersparen „zugunsten“ eines neuerlichen Einlaufs? Scheint mir letztlich hypothetisch zu sein.

Die im Darm vermehrt gefundenen Haare könnten zu einer Reizung im Darm geführt haben. Der weiße Kater gehört so ganz „grundsätzlich“ der Rasse EKH an und zählt somit nicht zu den Langhaarigen :). Ich würde auch denken, dass ich ihn immer mal wieder bürste – besonders zu den Jahreswechselzeiten, die ja oft auch Fellwechselzeiten sind. Und er BEKOMMT Malzpaste. Ich WERDE aufmerksam beobachten, was weiter passiert. Ich halte es für möglich, dass das, weshalb wir seit Anfang Oktober mit diesem Kater am Schauen sind, sich nun mal in eine etwas klarere Richtung entwickelt als weiterhin mit so unklaren Dingen wie den bisher diagnostizierten Clostridien bzw. eColi-Bakterien. Fortsetzung folgt.

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