Kater finden es sicher spannender als unsereins: Spam

Abbildung Spam-Dose

Quelle: Wikipedia.de bzw. gemeinfreie Datei

Nach mehreren Monaten, in denen ich das zumeist nach „Bauchgefühl“ entscheiden musste, kann WordPress bzw. deren hauseigenes Produkt Akismet es offenbar inzwischen selbst – Spam-Kommentare wie die Folgenden als solche identifizieren, ohne mich damit in erheblichem Umfang zu belästigen. Ich sollte nur hin und wieder mal auf den „Spam-Eintrag“ klicken und mir anschauen, was darin gelandet ist . Versäume ich dies, erfolgt die Löschung dieser und ähnlicher Kommentare nach 2 Wochen automatisch, was sicher auch kein echter „Verlust wäre 😉 :

  • Ich wollte nur mal Grüß dich sagen. Bin jetzt schon das Dritte mal über deinen Blog gestoßen.
  • Ich will nur mal Hallo sagen. Bin jetzt schon das Dritte mal über deinen Blog gestoßen.
  • Cooles Template hast du hier auf deiner Seite. Ist dieses Theme kostenlos verfügbar? Falls ja, würde ich mich über einen Tipp freuen.
  • Super Blog, werde noch öfters vorbei sehen.
  • Super Blog, nun werde ich noch öfters kommen.

Sinn dieser Aktion? Zwei Varianten sind mir bekannt:

  • Falls ich mich entscheiden würde, diese Kommentierenden wirklich freizuschalten, dann kämen als Nächstes Versuche, evtl. direkt bzw. ohne „Kontrolle“ meinerseits auf dem Blog kommentieren zu dürfen.Und DARIN würden sich dann Links befinden – und diese Links führen auf „schadhafte“ Seiten. Gedacht ist das Ganze wohl v.a. für „ungepflegte“ Blogs, wo niemand drauf achtet, wie die Kommentare aussehen – oder für Anfänger/innen in der Blogwelt, die sich so sehr über erste Kommentare freuen, dass sie alles freischalten, was „irgendwie“ richtig aussieht.
  • Es gibt laut Wikipedia auch den folgend beschriebenen Nutzen: Je häufiger eine Site verlinkt ist, desto weiter oben findet sie sich bei Google. Als Verlinkung zählen auch die bei einem Kommentar angegebenen Links. Was mir erklärt, wieso ich diese Art von Kommentaren erst bekomme, seit ich Google und andere Suchmaschinen auf mein Blog lasse.

Wer sich diese Kommentare genauer anschaut, wird aber auch schon eher stutzig werden – kein direkter Bezug zu den Inhalten der jeweils kommentierten Artikel. Oder so seltsame Fragen nach Unterstützung, dass sie eigentlich stutzig machen müssten – wer auf WordPress.com ein Blog hat, KANN nur kostenlose Templates verwenden – siehe mein Kommentar auf Lemy´s Blog in der entsprechenden „Haftnotiz 22„. (und mit diesem Artikel probiere ich auch gleich mal aus, ob es dann wohl einen oder zwei Pingbacks geben wird 😉 ich tippe auf einen, so lange ich mich auf genau einen Artikel beziehe). Aber vor allem fiel es mir auf, weil ich ja schon immer wieder Fortsetzungen poste, die sich um „Zustände“ drehen – und wenn dann da jeweils nullstens Bezug drauf genommen wird, dann komme ich ganz sicher auch ohne Unterstützung von Akismet/Wordpress drauf, dass es sich hier nur um Spam handeln kann.

Was tun?

Ich habe bisher bei den Spams, die nicht direkt erkannt wurden von Akismet/Wordpress, einfach den entsprechenden Link entfernt, der wohin verwies, wo sich mir der „Nutzen“ nicht erschloss. Außerdem habe ich Teile der entfernten Adresse sicherheitshalber auf die Blacklist gesetzt, damit nicht beim nächsten Kommentar dieser direkt freigeschaltet wird. Wie es aussieht, habe ich damit unwissend genau das Richtige entschieden. Und nun werde ich einfach damit aufhören, sowas freizuschalten, sondern es direkt entfernen. Es gibt schließlich inzwischen schon eine ganze Reihe ECHTER netter, interessierter, Bezug und Anteil nehmender Kommentare :). An dieser Stelle übrigens besonderen Dank an Euch „Neue“, die mich inzwischen „verblogrollt“ 😉 haben – schaut mal auf meine Blogroll links – wenn ich es gemerkt habe, habe ich das GERN erwidert 🙂 🙂 :).

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2 Antworten zu “Kater finden es sicher spannender als unsereins: Spam

  1. Schöner Beitrag! 🙂 Bei den automatisch erzeugten Spam-Kommentaren, die ja meistens überhaupt keinen Bezug zum Inhalt haben ist es ja noch recht ersichtlich, aber gerade die von Hand eingetragenen Kommentare finde ich übelst nervig, weil es manchmal sehr schwer ist (für mich) die Grenze zu zeihen. Da greife ich dann auch zur „Link raus“-Methode, bzw. als es sich häufte habe ich nur noch gelöscht. Auf die Idee, die URL auch noch in die Blackliste einzutragen bin ich bisher gar nicht gekommen – guter Tipp!! Vielen Dank 🙂

  2. Pingback: … denn große Katzen finden es nicht so spannend « Lemy's Blog

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