Neuerlicher Klinikbesuch

Es war eine katerstrophale Nacht von vorgestern auf gestern. Abendessen kam in der Nacht wieder zurück und erneut diverse braune „Kleckse“, ehe es denn am Morgen zu einer größeren „Portion“ (ungeformt, aber eindeutig eine „Portion“) kam. Alle Versuche der weiteren Übung in Geduld scheiterten an einem sich superschlapp gebärdenden Kater, der sich dauernd zurückzog in sein „Krankenlager“ und auch an irgendwelchem Fressen keinerlei Interesse zeigte (Übelkeit?). Da die Klinikärztin komplett in ihrem Dienst versank, weil es offenbar VIELE solcher Nächte (auch bei anderen CCOs) gab, sind wir dann statt weiter auf den erbetenen Rückruf zu warten, wieder in die Klinik gefahren.

Dort brachten wir dann mehr als 2 Stunden zu, bevor wir drankamen. Besonders heftig traf es mich, als zwischendrin ein Paar mit einer blauen Plastiktüte aus dem Behandlungsbereich kam, die der Mann auf Händen trug und die groß genug war, um eine Katze (oder einen kleinen Hund) zu „beherbergen“. Ich hatte dann prompt im Behandlungszimmer erst mal keine Worte, um der TÄ zu beschreiben, weshalb ich VOR unserem heutigen Termin noch einmal erschienen bin, sondern rang um Fassung. „Nerven blank“ nannte sie es. Klar wäre es sicher hilfreicher für alle Beteiligten, wenn ich ruhig und gelassen untersützend wirken könnte. Ich bemühe mich – aber was zu viel ist, ist zuviel – oder so.

Ja – ich dürfe natürlich jederzeit vorbeikommen, wenn ich mir Sorgen machen würde. Was ich auch tat (Beides). Der Kater wurde abgetastet (stimmt – kein voller Darm fühlbar), es wurde Temperatur gemessen (unauffällige 39,3 Grad, was als normal anzusehen ist angesichts einer länglichen Zeit im Wartezimmer) und der Kater wurde erneut gewogen – und wieder für leichter befunden – kein echtes Wunder – wer wenig frisst und das Gefressene wieder rausbringt – wovon soll der zunehmen??

Anschließend gab es den Beschluss, angesichts einer inzwischen SICHER fühlbaren Striktur im Enddarm, dass jetzt nochmal ein Klistier fällig wird und nichts mehr zu fressen. Zusätzlich gab es zwei Injektionen, um die fehlende Flüssigkeit wieder aufzufüllen. Und ein neuerlicher Besuch gleichbald für ein neuerliches Klistier, auf dass der Darm wirklich so komplett wie möglich leer ist bis heute mittag. Der „Einfachheit“ halber bleibt er dann gleich dort zum für mittags geplanten erneuten Narkotisierung und Koloskopie. Fortsetzung folgt.

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