Futterverweigerung aufgrund Lactulosebeigabe?

Nachdem es heute früh zwar vom weißen Kater eine „begeisterte“ Futterinteressensbekundung“ gab, als ich dabei war, die hiesigen Fellnasennäpfe vorzubereiten, gab es dann jedoch keinerlei Futterinteresse nach 2-maligen Vorsichtigen Anlecken der Vitaminflocken. Angesichts einer relativ ruhigen 🙂 Nacht, in der ich „gescharrte Löcher“ offenbar v.a. geträumt habe, statt dass der weiße Kater sie auch wirklich erzeugte, hätte ich ruhig (??) misstrauisch sein dürfen. War ich aber zu wenig, wie es aussieht. Nun bin ich trotz nachmittäglich vereinbarten Termin zur Wiedervorstellung einfach doch schon früh losgefahren mit mich vorher lauthals anschnurrendem Kater. Ergebnis:

Eine neue TÄ, Palpation, wegen des bisher beobachteten größeren „Erfolgs“ mal wieder ein „großer“ Einlauf und natürlich erneute Flüssigkeitsinjektion. Und die von mir formulierte Idee, ob es evtl. sein könnte, dass der Kater nur deshalb heute früh nach gestern „normalem Fressen“ das Futter verweigert haben könnte gerade WEGEN der Lactulosebeimischung – der kleine Kerl hatte nämlich weniger im Darm als zu vermuten war und zudem 20g ZUGENOMMEN in den letzten 3 Tagen. OK – Euch mag das wenig erscheinen – er kann damit sicher auch keine „Berge versetzen“ 😉 , aber er hat ÜBERHAUPT zugenommen statt immer weiter weniger zu werden und es lag/liegt offenbar bei palpatiertem Magen (leer) und keineswegs übervollem Darm NICHT an einem Darmproblem, wie es aussieht.

Folge: Beim Heimkommen neues Futter angemischt OHNE Lactulose oder/und Vitaminflocken und siehe da – er hat nicht nur fast die ganze Portion gefressen, sondern sich noch bereit erklärt, das vor 2h noch abgelehnte „Vollversetzte“ Futter teilweise zu fressen :). Es könnte also durchaus Sinn machen, ihm die für eine möglichst hilfreiche Stoffwechselendprodukt-Formung als sinnvoll angesehene Lactulose schlicht nach dem Fressen mit Malzpaste, Nutri-Cal oder schlicht Wasser vermischt und ins Mäulchen zu verabreichen. Was es alles geben kann, wenn eine/r nur oft genug drüber nachgrübelt und redet und fragt … (Damals – zu Zeiten, als ich mit einem Chinchilla zusammenlebte, musste ich auch schon mal mühsam lernen, dass die eigenen Ideen oft nicht die Schlechtesten sind. Rotlicht bei Blasenentzündung war auch nichts, was mir der damalige Not-Tierarzt geraten hat.)

Fazit: Niemand kennt Dein Tier besser als Du. Traue also Deiner Wahrnehmung und Deinen Ideen, selbst wenn sie zunächst von niemandem ernst genommen werden.  Und rede drüber bzw. veröffentliche sie auf Twitter oder/und auf (D)einem Blog – das könnte ebenfalls helfen! Vielleicht kommen dann noch andere auf (vielleicht auch Deinem eigenen Tier) helfende Ideen – und teilen sie im Idealfall sogar mit Dir 😉 .

Advertisements

Was meinst Du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s