Erneuter Doppelschreck

Das „Ganze“ gestaltete sich wie Anfang November und diese Art der Dokumentation führt dazu, dass auch ich selbst nochmal nachlesen kann, dass sich das Bild der vergangenen Nacht sehr mit dem Anderen gleicht. Wieder etwa 2:00 – dieses Mal sogar „exakter“. Wieder eher einer von den „kleineren“ Anfällen, allerdings hat er dieses Mal nicht die Treppe runter gefunden, aber schon – wie „üblich“ Urin verloren.

SEHR deutliche Schreckhaftigkeit – es muss aber auch erschreckend für ihn sein – nicht mal 48h vorher schon ein Anfall :(. Für so ein Tier ist es ja immer noch schwerer als für einen Menschen – dem lässt sich das „erklären“ – ein Tier hingegen lässt sich – in meiner Vorstellung – lediglich begleiten. Es gelang mir dieses Mal etwas besser, mich durchzusetzen bezüglich der Putzgeräusche. Was sichtbar half, war – neben etwas Rescue zwischen die Ohren – mein ihm tröstend ruhige und reichlich tiefe Töne singen. Ich hatte etwas Mühe, mich an den Text des Liedes zu erinnern, das schien dem Kater aber nur wenig auszumachen – mit jeder „Strophe“ konnte ich beobachten, dass sein Atem ruhiger wurde und er sich Stück für Stück entspannte.

Nach etwa 10min. habe ich selbst die Hochebene verlassen und er ist erstaunlicherweise direkt mit runtergekommen. Als ich aus dem Bad wiederkam, strich er mir um die Beine, wollte offenkundig gestreichelt werden und schnurrte mich dann auch prompt an. Es fiel mir schwer, dann dennoch wieder schlafen zu gehen, auch wenn mir klar war, dass es für mein heutiges Tagewerk schon auch Sinn macht, so ausgeruht wie möglich zu sein.

Heute morgen gab es – ebenfalls sich wiederholend – „normales“ Fressinteresse. Und auch sein „normales“ neben dem PC auf dem Tisch liegen statt sich zurückziehen. Berichtenswert scheint mir zudem noch sein vorheriges recht hohes Ruhebedürfnis und seine „Futtermäkeligkeit“ – das schob ich jedoch zunächst eher auf die Schwere des Anfalls vom vorgestrigen Morgen.

Insgesamt lässt sich dennoch eindeutig HOFFEN, dass es nun nicht alle 2 Nächte einen solchen Anfall gibt. Wäre es so, würde ich klar die Tierärztin vor Ablauf des halben Jahres nochmal herbitten. So werde ich lediglich Kontakt mit der Heilpraktikerin aufnehmen und sehen/hören, was ihr dazu einfällt. Ob es an einer bisher noch nicht ausreichend passend festgestellten Mittelpotenz liegt, wird sie zu beurteilen haben – dafür kenne ich mich zu wenig aus.

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Eine Antwort zu “Erneuter Doppelschreck

  1. Nun kommentiere ich mich doch mal wieder selbst, um den Gedanken zu behalten, ohne einen neuen Artikel zu veröffentlichen 🙂 – die HP fragte, ob ich einen Eindruck davon hätte, ob es Angst sei, was ihn so schreckhaft reagieren ließe oder etwas Migräne-Artiges i.S.v. „diese Geräusche sind SEHR LAUT – bitte stelle sie ab“ – interessante Frage, auf die ich derzeit keine Antwort weiß.

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