Neues vom braunen Kater

Bisher bin ich immer noch eher SEHR mistrauisch bei den anderen Menschen vermutlich gering erscheinenden „Anzeichen“ von Unnormalität.  Im Januar war die Haustierärztin da und hat mal den Geriatriecheck gemacht und alle Werte waren entweder im Normbereich oder sehr nah dran. Dennoch beunruhigt mich das Verhalten des braunen Katers und das, obwohl er damit im Grunde schon seit dem vergangenen Sommer Unruhe stiftet – wie dies Blog auch klar macht, wenn nach der Kategorie „Brauner Kater“ gesucht wird.

Röntgen ergab nichts, Diät ergab nichts. Er quengelt, quengelt, quengelt. Und es ist sicher NICHT so, dass ihm keine Aufmerksamkeit zuteil würde oder er sich langweilt. Er ist seither auch kaum mal zum Spielen zu motivieren, auch wenn wir das immer wieder anbieten mit den unterschiedlichsten Spielzeugen.

Ich war mit ihm (6,5kg) und dem roten Kater (5,5kg) zwischenzeitlich mal wieder auf der Waage. Der braune Kater hat somit innerhalb eines etwa halben Jahres ein ganzes Kilo zugelegt. Außerdem ist der von uns ja immer mal wieder überprüfte ph-Wert gerade wieder deutlich über der „Norm“ – daraus folgt dann jetzt erst mal wieder Nierenschonfutter. Dass der rote Kater etwas abgenommen hat, finde ich in Ordnung – er hatte vorher etwas viel auf den „Rippen“, wenn auch noch nicht „bedrohlich viel“.

Wie es nun weitergehen wird, wird sich weisen. Die Heilpraktikerin bat mich 2-3 Stuhlproben in das Vetscreen-Labor zu schicken – ein spezielles Diagnostik-Labor für Tierheilpraktiker in Deutschland. Mal abwarten, ob das dann evtl. Parasitenbefall ergibt. Wir hatten zwar im Herbst schon mal und zuletzt vor etwa 10 Tagen schon mal entwurmt (mit Milbemax, wozu ich leider im Netz keinen wirklich auskunftsreichen deutschen Link fand), aber evtl. ist es ja dennoch so, dass der dauernde Heißhunger, den der Kater signalisiert, etwas damit zu tun hat, dass er Würmer in sich trägt?

Auffällig anzumerken ist bei ihm übrigens, dass er es absolut „daneben“ findet, für die Sicherstellung einer Stuhlprobe von IHM in ein großes Zimmer samt dazu gehörendem kleinen Flur und Bad mit 2 Katzenklos gesperrt zu werden. Dabei ist es völlig nachrangig, dass er sonst üblicherweise in genau diesem Zimmer seine Vormittagsruhe hält – ist die Tür zu, dann ist der Alarm groß – riesengroß – es bedarf schon eines rechten harten Ignorierens dieser schier herzzerreißenden Klagelaute, um das durchzuhalten.

Leider wäre die Alternative sicher noch schrecklicher für ihn – in der Tierklinik gelassen werden, damit ihm dort dann Stuhl „entnommen“ wird (bzw. darauf gewartet wird, dass er welchen „hergibt“) – da hätte er ganz sicher kein ganzes (und gewohntes) Zimmer, sondern nur eine mehr oder minder große Käfigbox. Wie meinte es die Tierärztin letzten Monat – „Ja – schon – nur – das WEISS er ja nicht, dass das Gefühl von Eingesperrt sein DIESER Alternative deutlich vorzuziehen wäre“ – da ist wohl auch was dran. Nun hoffen wir mal, dass die Stuhlprobenmenge auch einen „Sinn“ hat und wir bald mehr wissen.

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