Fressen und Gefressen werden

Neulich war ich im Kino und habe mir „Unsere Ozeane“ angeschaut. Mir hat ehrlicherweise der Pinguinfilm von vor ein paar Jahren besser gefallen. Ja – es gab auch ein paar schöne Sequenzen, aber vor allem schien es mir ums Fressen und Gefressen werden zu gehen. Was vielleicht daran liegt, dass mich dieses Thema aufgrund einer Rückfrage der Heilpraktikerin derzeit recht viel beschäftigt? Mag sein.

Mir entsteht der Eindruck, dass es keinen wirklichen Unterschied in der Menge zu machen scheint, ob es sich um qualitativ „hochprozentigeres“ Futter handelt oder um ein „Supermarktfutter“ mit den „üblichen“ 4% Mindestanteil von irgendwas, wo wir über die übrigen Anteile lieber nicht gar so genau Bescheid wissen wollen. Die hiesigen Felltragenden geben sich nur zum Teil angetan von der über mehrere Wochen bis Monate erfolgtenUmstellung auf so Sorten wie Animonda und Co., die ja schon deutlich mehr „echten“ Fleischanteil ausweisen. Ich schaffe es aber irgendwie auch nicht, mir die tagelange Situation von „langen Zähnen“ gelassen anzuschauen 😦 . Irgendwie denke ich immer noch, dass es besser sei, wenn sie „überhaupt was“ fressen als wenn sie Hunger schieben „müssen“. Und habe dabei offenbar etwas aus den Augen verloren, welche Mengen für sinnvoll angesehen werden können. Nun wiegt der rote Kater (immer noch) 5,5 kg und der braune (ebenfalls immer noch) 6,5 kg – wobei der braune den Eindruck von „HUNGER“ praktisch immer vermittelt – trotz seines schon häufiger beschriebenen „Kugelbauch-Phänomens“.

Ich bin gespannt, was es morgen in dem Termin mit der Heilpraktikerin an neuen Erkenntnissen geben wird. Ich habe beschlossen, dass sie auf jeden Fall kommen soll, auch wenn sich eventuell herausstellt, dass nur (?) die Futterumstellung auf Seniorfutter bei ungenügender Beachtung der Einzeltieransprüche diese Situation geschaffen haben könnte. Ich möchte etwas daran ändern. Ich weiß nur noch nicht, wann und wie – ich gehe davon aus, dass das mit der Heilpraktikerin einfacher gehen wird als ohne sie.

Wie haltet Ihr es mit Euren Felltragenden? Haltet Ihr Euch an die „Standardanleitung“, die auf jeder Dose/Schale/Tüte mindestens für die Normalkatze von 4kg angegeben wird? Oder berücksichtigt Ihr, ob es eine Auch- oder Fast-Nur-Draußen-Mieze (oder ein Miezerich) ist? Und als Leckerli verfüttertes TroFu zieht Ihr wieder ab? Oder/Und Malzpastenkalorien oder/und Viyo-Kalorien auch? Macht es einen Unterschied, ob es sich um ein Tier oder um mehr als eines handelt? Fragen über Fragen – Kommentierung ausdrücklich erbeten :)!

[Edit: Umfrage in die rechte Spalte verschoben 8.3.10]

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4 Antworten zu “Fressen und Gefressen werden

  1. Hallo Vero,
    7Katzen, alle sowohl draußen als auch drin, 3 fast 20jährige, der Rest zwischen1 und 3. Alle fressen bezw. haben ihr Leben lang normales Futter, zeitweise aus finanziellen Gründen auch Billigfutter gefressen. Unter ihren Vorgängern war ein 19jähriger, der einige Jahre von Trockenfutter und in Ziegenmilch eingeweichtem Brot gelebt hat. Alle sind bezw. waren nie ernsthaft krank. Der Bruder der 20jährigen ist letztes Jahr an Nierenversagen gestorben, aber mit 19 hat das wohl auh nicht unbedingt mit dem Futter zu tun.
    Was ich damit sagen will: ich bin mir nicht sicher, wie weit die Premiumfuttersorten wirklich zur Gesundheit unserer Fellnasen beitragen und wie weit sie nur den Geldbeutel des Herstellers füllen.
    Unsere TÄ sagen z.B. Trockenfutter, wenn genug getrunken wird ist sehr gut, weil es die Zähne reinigt. Und:Premiumfutter enthält im Allgemeinen zuviel Proteine.
    Und wenn ich meine Katzen so anschaue, dann glaub ich das auch.
    Gruß von Pottersbine und 7 Fellnasen

    • Hallo,
      ich bin beeindruckt SIEBEN Felltragende. Proteine? Kalorien, oder? Also weniger davon? TroFu-Zahnvorteile habe ich auch schon mal gehört, aber das ist hier öfter mal ein Problem, die Süßen zum trinken zu motivieren. Daher neige ich eher zu Nafu-Fütterung.
      Was mir noch auffiel: Das „Stoffwechselendprodukt“ stinkt/riecht/duftet weniger „streng“ und scheint auch deutlich heller bei Futter, was mehr Fleisch enthält. Das spricht für mich schon auch für höherwertiges NaFu.
      Vielleicht befasse ich mich doch noch mal mit dem Barfen – mal sehen. Dann poste ich hier davon.
      Gruß zurück von Vero samt Katern

  2. Hallo Vero,

    ich füttere sozusagen aus dem Handgelenk. Beide sind „Häppchenfresser“. Futter steht den ganzen Tag zur Verfügung. Leider auch immer noch Trofu. Beide fressen deshalb weniger Nassfutter, als angegeben. Aber nach der Umstellung auf „hochwertiges“ Futter (die 1 Jahr gedauert hat!) doch nun immer mehr davon. Sie vergessen anscheinend langsam die Lock-und Zusatzstoffe von Felix &Co. . Es landet immer weniger Futter in der Tonne.
    Matze und Rudi haben beide Normalgewicht. Der muskulöse Rudi wiegt 800 g mehr als der kleine Matze.
    Beide jammern nie nach Futter und sind auch nicht wild nach Leckerlis.
    Gruß Futterfrau

    • Hallo Futterfrau,
      das finde ich ja grad mal SEHR entlastend, dass die Umstellung 1 JAHR (!) gedauert hat. Wir haben nämlich „erst“ ein knappes halbes Jahr herum und ich bin derzeit einfach froh, wenn etwa die Hälfte des Futters von Animonda statt von Whiskas kommt. Das macht dann doch Hoffnung, dass auch wir „irgendwann“ mal bei einer kompletten Umstellung gelandet sein können. Der braune Kater ätzt immer noch reichlich rum nach „Futter“, aber dazu gibt es dann in den nächsten Tagen einen neuen Artikel – schließlich war am Freitag die HP da und dieses Blog ist ja auch dafür da, solche Besuche und Erkenntnisse aus solchen Besuchen zu dokumentieren.
      Gruß von Vero samt braunem Kugelbauchkater und roten Mäkeltier

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