Ziemlich erfolgreicher Suppenkellentrick

Fettes DANKE an die TerrorCatGang für das Verraten vom Suppenkellentrick! Wir hatten nämlich neulich nicht mal genug Folie im Haus, um unsere „neue“ Idee auszuprobieren – aber eine Suppenkelle gibt es natürlich sehr wohl. Die muss nun gründlich gewaschen werden, weil sie nämlich erfolgreich eingesetzt wurde und die nächste Suppe bitte urinfrei schmecken sollte ;).

Aber der Reihe nach:Derzeit bekommt der braune Kater ja eine Entwässerungskur. Die verordnende Ärztin schätzte, dass diese etwa 30min. nach der Gabe wirken würde. Da es das erste Mal war, war ich noch ganz geschafft von der diversen Tabletten- und Flüssigkeitengabe, die ja auch den roten Kater betraf, der sich doch eher „pingelig“ hatte. Dennoch hatte ich dann den Eindruck, dass der braune Kater insgesamt immer noch deutlich anders „drauf“ war als vor unserem Besuch in der Klinik. Einfach ruhiger – außer offenbar zu der Zeit, zu der dann der Harndrang stärker wurde. Was in mir den Verdacht weckte, dass er evtl. doch „Probleme“ haben könnte.

Gestern Abend kurz nach dem Zubettgehen war ich dann erstmals schnell genug mit der Kelle bei der Hand (bzw. beim Klo) – er gab KEINE Jammerei von sich, war aber der Einzige, der aktuell in Frage kam bei den typischen Geräuschen, die so ein Klo-Inhalt nun mal macht. Und richtig – es war der richtige Kater. Leider schien ich kaum fähig, die Teststreifenergebnisse korrekt zu erzeugen :/ – machte mir derweil zu viele Gedanken drum, dass das Urin heute für einen „richtigen“ Test (mit Sedimenten und Kultur wg. potentieller Bakterien)  schon zu abgestanden sein könnte und ob es in den Kühlschrank gesollt hätte und rauf und runter. 😦

Heute früh weckte er mich dann „netterweise“ und ich war – hurra – erneut schnell genug. Dieses Mal gab es einfach keinen erneuten Teststreifenversuch, sondern „nur“ das Einfüllen in eine neue Einwegspritze. Und anschließend dann den Anruf in der Klinik. Die Diensttuende Ärztin war uns leider völlig fremd und offenbar im Hochstress. Sie empfahl, das Urin auf alle Fälle vorbeizubringen. Was ich dann auch vorhin tat.

Dort angekommen begegnete mir die empfangende TÄ-Helferin ziemlich skeptisch. Schließlich hätte ich am Samstag (also vorgestern) noch mitgeteilt, dass der braune Kater KEINE Probleme beim Urinabsatz hätte. Ich kam mir vor, als hätte sie den Eindruck einer Geld-zum-Fenster-Rauswerfen-Wollerin von mir. Wieso etwas testen, was agg. bisher nicht nötig war? Evtl., weil es sein könnte, dass auch eine Dosine mal einen Wahrnehmungsfehler hat? Oder weil die jetzige Behandlung dazu führte, DASS endlich mal etwas wahrgenommen werden konnte, was bisher im „allgemeinen Jammern“ einfach (?) unterging?

Ja – ich wünsche mir SEHR, dass es einfach mal ein paar Wochen (oder gern auch Monate oder Jahre) Ruhe gäbe im Katerlazarett. Wie es ausschaut, wird das noch etwas dauern. Drückt Ihr mir die Pfoten/Daumen, dass es bald klarer und am liebsten auch ruhiger und gesünder hier zugeht?

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6 Antworten zu “Ziemlich erfolgreicher Suppenkellentrick

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  4. Glückwunsch!!! Dacht ich’s mir doch, der Trick ist genial.
    Und testen lassen würd ich auf jeden Fall alles und jeden, was und wer Dir notwendig erscheint. Schließlich kennst Du Deine Kater am besten.
    LG Sabine +8 Fellnasen

  5. DANKE auch für diesen Hinweis. Weder der HP noch mir ist klar, wieso die Klinik sich dagegen sträubt, Geld zu verdienen und Klarheit zu schaffen, aber bisher sind alle Ergebnisse deutlich „besser“ als das, was die frühere Praxis zu bieten hatte. Manchmal vergesse ich „einfach“, dass es besser ist, auf das Bauchgefühl zu HÖREN und mich zu irren als falsch (!) zu hoffen. Da tut es gut, wenn das mal jemand anders mitteilt.

  6. Super, dass es geklappt hat! Lass dich nicht irritieren und achte weiter auf dein Bauchgefühl und lass testen, was zu testen ist. Mehr als dich irren geht ja nicht. Und früh erkannt-Gefahr gebannt.

    Liebe Grüße Annette + Terrorcatgang

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