Sehr feuchte Auswirkungen eines Trinkmengen-Tests

Das hatten wir uns ganz sicher anders vorgestellt 😦 alle miteinander. Die Tierärztin wollte wissen, wie viel der braune Kater denn nun konkret trinkt. Dass er bei der Fütterung von TroFu mehr Flüssigkeit zu sich nimmt als bei der (hauptsächlichen) Fütterung von Nassfutter, ist erfreulich. Aber nur wenig aussagekräftig. Also schlug sie vor, dass er 24h zu separieren sei mit vorher und nach zu messenden Wassermengen.

Das Ganze allerdings erst, wenn die Wirkung der Entwässerungstabletten ausreichend nachgelassen hat. Es schien mir eine sinnvolle Idee, das zu kombinieren mit einem Ganztagesausflug der Dosenöffnerinnen. Ich hegte die Hoffnung, dann sowohl alle Futtervorräte oder was dafür gehalten werden würde, geschont bzw. heile bleiben würde als auch dass er dann reichlich Zeit mit Schlafen/Dösen zubringen würde statt sich mit die Kehle aus dem Hals jammern.

Es war zwar so, dass Ersteres zutraf. Zweiteres war jedoch ganz eindeutig eine Illusion. Ich habe noch nie – nicht mal nach einem Anfall des roten Katers ein dermaßen klar signalisiertes „Geruchserlebnis“ gehabt wie beim Betreten des Zimmers und geplanter vorübergehender Aufhebung der Separierung. Sein (!) Lieblingsruhekissen wurde extrem beschnuppert vom roten Kater – was mich extrem misstrauisch werden ließ. Und richtig – es war leicht feucht und stark „duftend“ :(. Damit nicht genug – eine Stunde später hatte ich festzustellen, dass auch mein eigenes Kissen uringetränkt vor sich hin tropfte (nicht nur „leicht feucht“) 😦 👿 :(. Damit war auch die übrige Bettwäsche samt Unterlage betroffen.

Ich kapitulierte. Wie realistisch ist die Feststellung, dass er offenbar mehr als 170ml in 12h trinkt, wenn er

  • weder an seinen Lieblingswasserbehältnis kommt – ein Brunnen, der regelmäßig nachgefüllt bzw. gereinigt wird – noch
  • an die sonst von ihm gern getrunkene mit Wasser verdünnte Katzenmilch noch
  • bereit ist, sich separieren zu lassen??

Nun wird ALLES gewaschen – außer dem Kater, wobei ich zugegebenermaßen schon auch gern diesen gleich mitbehandelt hätte. 😈 Und dann wird morgen mit der TÄ telefoniert und dann sehen wir weiter.

Nach meiner Einschätzung werden wir dann schlicht die neue digitale (auf 100g genaue) Waage in Betrieb nehmen und sehen, ob sich mit dem Diätplan von 250g pro Monat etwas verändert. Die Blutwerte haben nämlich alle (!) – incl. des Fructosamin-Wertes – keinerlei Auffälligkeiten ergeben. Was die TÄ dazu veranlasste, neben der Feststellung von Polyphagie, einfach (?) mal eine längerfristig angelegte Diät vorzuschlagen. Mal abwarten – schon wieder.

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2 Antworten zu “Sehr feuchte Auswirkungen eines Trinkmengen-Tests

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