Noch ein Happy End

Am Donnerstag begegnete mir auf dem Arbeitshof ein wunderhübsches blauäugiges Felltragendes Wesen, als ich grad mal wieder mit einem Futterrest dem dortigen Napf entgegenging. Es ist ja nicht wirklich einzusehen, Futter wegzuwerfen, nur weil es von den hiesigen Felltragenden verschmäht wird. Zumindest nicht, wenn sich problemlos jemand Felltragendes förmlich „anbietet“ als Reste verwertend =^x^=.

Dieses „Blauauge“ mit recht viel Siamzeichnung kam mir im Gegensatz zu den sonst dort Residierenden einfach entgegen und wirkte sowohl reichlich mitteilsam als auch zutraulich. Nach einer Minikuschelei ließ es sich problemlos hochheben und zum Futterplatz tragen. Kurzes „Anschnuppern“ – nein, doch lieber weiterschmusen und mir dringend was erzählen wollen. Und das, wo ich ganz dringend zu den Meinen Heim wollte. Half alles nichts – erst musste noch ein Stück kommuniziert werden. Ich zerbrach mir den Kopf, ob ich es wirklich wagen sollte, jetzt einfach so Heim zu fahren. Ich wusste ja, dass ich erst heute wieder dort wäre. Schweren Herzens fuhr ich dann los. Um heute direkt wieder vom „Blauauge“ begrüßt zu werden.

Wieder kein Interesse am mitgebrachten Futterrest. Dafür deutlich mehr „Gebrauchsspuren“ am Blauauge. Kurz entschlossen nahm ich Blauauge erneut auf den Arm und tat, was ich Donnerstag schon hätte tun wollen: zur Tierärztin gehen – mangelnder Transportkorb hin oder her. FRAGEN würde bestimmt nichts kosten – und so war es dann auch.

Sie lachte, als sie das Tier sah und hielt die Praxistür lange genug geöffnet, dass er (!) sich entscheiden konnte, wo er hin will. Sie erzählte, dass sie ihn schon mehrmals vorgestellt bekam. Inzwischen hätte jemand Gescheiteres als sein Besitzer dafür Sorge getragen, dass er (sogar durch sie selbst) gechippt und kastriert wurde. Das würde ihn aber nicht hindern, immer wieder wegzulaufen. Ich bräuchte mir jedenfalls keine Sorgen machen – abgesehen von den Autos natürlich. Aber sonst eben – nein. Er käme einfach hin und wieder mal vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Wer will es ihm verwehren? Ich ganz sicher nicht.  So kann es also auch gehen – schön, oder? =^x^=

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2 Antworten zu “Noch ein Happy End

  1. Ende gut – alles gut! Nette kleine Katzengeschichte, die einmal mehr zeigt, dass es auf die kleinen Dinge ankommt.
    VG Dietmar

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