Neu auf dem Blog: Patentier Paulila

Foto: Felides Wesen PaulilaDarf ich vorstellen? So sieht Paulila aus – eines der Felltragenden bei uns auf dem (Arbeits-)Hof. Ob Paulila männlich oder weiblich ist, weiß ich nicht. Jedenfalls interessiert sich Paulila ganz eindeutig für das, was ich seit einiger Zeit immer mal wieder dort als Futtergabe hinterlasse. Und er/sie hat inzwischen signalisiert, dass er/sie mich in seinem/ihrem Revier respektiert.

Neulich hat er/sie mich auch mal zur Begrüßung einmal kurz nett angefaucht beim ein paar Schritte sich mir nähern – es klang wirklich wie ein NETTES Anfauchen^^ und machte null bedrohlichen Eindruck. Ob er/sie andere Geräusche machen kann, ist mir ebenfalls noch unbekannt. Im letzten Urlaub hörte ich erstmals, wie eine Katze ihre Jungen ermutigte mit einem total liebevollen „mirrrrp-mirrrrp-miiirrrp“ – sowas habe ich hier noch nie zu hören bekommen.

Ob ich irgendwann mal freundlich begrüßt werde durch mir mal entgegen kommen, wird sich noch weisen. Oder gar durch sich anfassen lassen? Derzeit betrachte ich es als Fortschritt, dass Paulila es hinnimmt, wenn ich mich beim Fressen dazu hocke in etwa ein-zwei Meter Abstand. Und dass er/sie jetzt einen Namen hat, macht auch einen Unterschied zu vorher. Aber Paulila zu adoptieren ist ganz sicher etwas anderes als ihn/sie zum Patentier zu erklären.So wie das mit/bei Kindern auch einen Unterschied macht.

Ich bin gern bereit, immer wieder (und auch öfter als bisher) für Futter (und im allzuheißen Sommer auch mal für Wasser) zu sorgen. Paulila wird aber – wie schon seit mindestens Monaten – weiter draußen leben. Ich schätze, dass es entweder Paulila oder uns in den Wahnsinn treiben würde, wenn ich versuchen würde, daran etwas zu ändern. Abgesehen davon, dass auch die weißen Schnurrhaare nur marginal etwas daran ändern, dass Paulila zu der Sorte Felltragend gehört, die ich schwer in einer Wohnung zu halten finde – ich finde schwarze Tiere zwar nicht bedrohlich, jedoch manchmal erschreckend – wenn sie es vorziehen, sich zu verstecken, sind sie erheblich schwerer zu finden als andersfarbige Solche.

Zudem gibt es hier diverse Wohnungsfelltragende, die bewusst – wenn überhaupt – nur an der Leine draußen sind. Ich lebe in einer Großstadt und das tun auch die Anderen hier. Vielleicht wird Paulila irgendwann zum Bürotier. Im Winter, wenn es allzu kalt wird. Das wird sich weisen.

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2 Antworten zu “Neu auf dem Blog: Patentier Paulila

  1. Hallo aus Buchhausen,

    ich würde vorschlagen, dass Paulila vielleicht ein Bibliotheksbewohner wird oder ein „Studium“ an einer Uni anfängt, um so genug Abwechslung, Auslauf und Versorger zu haben 😉 .

    Gruß
    Lemy

    • Hmhmhm – die nächste Bibliothek ist mehrere Nebenverkehrs- und eine Hauptverkehrsstraße entfernt. Eine Uni oder auch „nur“ eine Hochschule ist kilometerweit entfernt und ich habe ehrlicherweise keine Ahnung, wie Paulila dort hinkommen sollte, auch wenn die Anzahl der Versorger (Siehe Sammy) dadurch sicher gesteigert werden könnte. Bisher macht Paulia eher den Eindruck, als würde er/sie sich auf dem Hof ganz wohl fühlen und auch eindeutig genug sicheren Auslauf bekommen. Vielleicht WAR Paulila ein Gymnasialanwärter – davon ist er/sie nur eine Nebenstraße entfernt – wie es aussieht, ist unser Hof attraktiver 😉

      Dennoch – vielen Dank für den Vorschlag – ich lese immer gern Neues aus und auf Buchhausen!

      Gruß
      Vero samt Felltragenden

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