Freundschaft unter freiem Himmel

Foto: Paulila von vorneNun geht das ja schon einige Zeit zwischen Paulila und mir. Es gibt Fortschritte und Rückschläge. Neulich ist sie/er mal 3 Tage lang „weg“ gewesen. Ich versuchte, mich dran zu freuen, weil es ja die Hoffnung beinhaltet, dass sie/er evtl. entgegen meinen Vermutungen doch irgendwo wirklich „daheim“ ist. Am Donnerstag war sie dann aber doch wieder „ganz normal“ da – zeigte sich, fauchte beim zu nahe kommen und war durchaus fressinteressiert. Lag es also doch nur am relativ schlechten Wetter der davor liegenden Tage? Wahrscheinlich.

Ich darf inzwischen immerhin auf 50cm herankommen bzw. neben ihr/ihm hocken, ernte jedoch immer noch ein Fauchen, wenn ich versuchsweise die Hand näher heran strecke. Gestern waren es erfreulicherweise sogar noch weniger Zentimeter, allerdings auch ein recht deutliches „Zurückzucken“ und klares Fauchen, als sie/er meine näher kommende Hand wahrnahm. Also wieder ein Stück zurück, auch in Ordnung. Mir sieht es so aus, als hätte Paulila mal schlechte Erfahrungen mit Händen (oder: einer Hand) gemacht :(.

Was ich als eindeutigen Fortschritt sehe, ist jedoch durchaus erfreulich: wenn sie/er irgendwo auf dem Hof meine Stimme hört, kommt sie/er angelaufen bis auf einige Meter und hofft sehr eindeutig auf Fressbares. 🙂 🙂 🙂  Was allerdings nur funktionieren kann, wenn sie/er auch da ist – gestern war ich zwar auf dem Hof, aber weit und breit kein/e Paulila. Ich hinterließ dennoch eine Futterschale – nur um dann mitzuerleben, wie sich eine mir bisher unbekannte braungetigerte Katze (oder ein Kater?) dran freute. Natürlich half es wenig, ihn/sie wegjagen zu wollen. Wie lange hätte ich dann bleiben müssen, um Paulila ihr/sein Fressen zu gewähren? Das weiß niemand.

Es hat schon auch VOR-Teile, wenn mietz ein Wohnungstier ist – oder zumindest ein/e Mietz mit einem nur ihr/ihm zur Verfügung stehenden Fressplatz. Ob es dafür mal irgendwann eine so elegante Lösung gibt wie für das siamfarbene Tier aus dem Mai, darf bzw. muss bezweifelt werden. Ich habe nun mal keine regelmäßigen Arbeitszeiten – daraus folgen auch zwangsläufig unregelmäßige Anwesenheits- und Futterangebotszeiten. So lange sie/er dann nichtsdestotrotz immer noch was findet, finde ich das auch in Ordnung so.

Neulich telefonierte ich übrigens mit der Heilpraktikerin und brachte Paulila ins Gespräch. Sie meinte, dass „Füttern und Beobachten“ eine ganz gute Devise sei. So lange der Allgemeinzustand in Ordnung sei, würden die meisten Tiere draußen besser klar kommen als wir drinnen Lebende gemeinhin annehmen würden. Ich habe jetzt trotzdem mal ein paar Fotos gemacht und ausgedruckt. Mit denen will ich mal zur Tierärztin gehen. Diese Tierärztin parkt ihr Auto auf dem gleichen Hof und hat ja schon im Mai diesen Jahres ein Tier wieder erkannt, was ich ihr vorstellte. Vielleicht fällt ihr ja auch zu Paulila etwas ein? Ich werde berichten.

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2 Antworten zu “Freundschaft unter freiem Himmel

  1. Paulila ist aber auch ein ausgenommen schöner Kater, äh Katze. Ach, den würde ich ja gerne adoptieren …
    Gruß aus Buchhausen
    Lemy

    • Wir melden uns gern nochmal, wenn klarer ist, wie es mit uns weiter gehen wird – eine Bibliothek wäre vielleicht gar kein sooo schlechter Winterplatz? Ist immerhin sicher im Erdgeschoss, eventuell sogar mit Gartenzugang?

      Organisierende Grüße
      von Paulilas Patentante, die vielleicht auch ein -Onkel ist – das wird sich noch weisen 😉

      PS: nun hat uns die Wasserspritze der Nicht-Antwortfunktion-Benutzung doch auch kurzfristig erwischt – wie GUT, dass wir uns mit dem Bearbeiten und Kopieren und Wiedereinfügen von Kommentaren auskennen ^^

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