Kreativer Umgang mit feuchten Vorstellungen

Neulich fand ich bei uns auf dem Hof 2 leere „Blumenkübel“ aus Stein. Die ließen sich mit etwas Mühe dorthin bewegen, wo ich vermute, dass die Bauarbeiten erst in 1-2 Jahren landen werden. Es wird wohl Bauarbeiten geben, wenn ich die Vermesser richtig verstanden habe, die ich vor einigen Tagen traf. Aber noch gibt es nur neue Vermessungspunkte und keine konkreten Bebauungspläne. Diese Steine schienen mir geeignet, um eine halbwegs trockene „Futterstelle“ zu gestalten – einfach senkrecht gestellt gegen die vorhandene Mauer geschoben:

Damit war es mir aber nicht genug. Mir schien es wesentlich wichtiger, dass Paulila eine möglichst gemütliche Chance hat, trocken zu liegen. Also machte ich mich noch einmal ans Werk. Nun sieht das Ganze von Nahem so aus:

Hier gut zu erkennen ist der darin platzierte Teppich mit etwas Abstand zur Außenkante. So lange der Regen überwiegend senkrecht fällt, sollte das den Innenraum davor bewahren, komplett feucht zu werden. Weil es sich um die beiden zusammen geschobenen Betonsteine von weiter oben handelt, brauchte es noch eine Folie, die verhindert, dass der Regen durch die Spalte läuft, die sich zwischen den beiden Steinen befindet. Und natürlich hilft eine Folie auch, dass die Steine selbst nicht komplett durchfeuchten:

Foto: Draufsicht auf Höhle aus Betonsteinen mit Teppich+FolieSowohl der Teppich als auch die Folie fanden sich erfreulicherweise in einem Baucontainer in der unmittelbaren Nähe. Und damit das Ganze möglichst wenig auffällt, wurden abschließend noch einige Zweige darüber gelegt. Der ohnehin vorhandene Wandbewuchs (Efeu) dürfte ebenfalls dazu beitragen. Hier ein Blick auf die gesamte Ecke, wo sich das Versteck jetzt befindet: Wie sich das Ganze im Winter darstellt, wird sich noch weisen. Ich werde berichten. Auch darüber, ob ich irgendwann mal Paulila – oder wen auch immer – aus diesem Versteck werde kommen sehen oder darin liegen sehen. Vielleicht ist das ja auch alles nur zweibeiniges Fehl-Denken und Draußen lebende Feliden/Felltragende wie Paulila haben ihre sicheren und trockenen Verstecke. Schließlich vermute ich, dass Paulila seit mindestens Monaten draußen lebt. Und es war KEIN monatelanger Sommer in diesem Sommer, sondern es gab schon auch immer wieder recht feuchte Abschnitte in diesem „Sommer“. Irgendwo wird sie/er dann schon Schutz gehabt haben, das ist auch wahr. Dennoch finde ich es für MEINE Vorstellungen nett, dass sie/er dort ein Plätzchen hätte, wenn sie/er das wollte. Und das „Problem“ mit einer draußen liegenden trockenen Futterstelle werde ich auch noch lösen.

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