Das war das …

Nun sind sie eingefangen. Und die beiden Schwarzen werden nun auf einem privaten „Gnadenhof“ landen. Dort dürfen sie zusammen bleiben und draußen sein, wenn sie das wollen. Gerade wurde ich angerufen und mit entsprechenden „Details“ versorgt. Es handelt sich beiden um Kater, einer etwa 6 Jahre alt (und kastriert gewesen) und bei Paulila handelt es sich um einen etwa 12-13 Jahre alten (Ex-)Herrn (!) mit nur mehr einem (!) (nun sanierten^^) Zahn, somit wohl eher um Paulilo als um Paulila 😉

Das braune Tier der Hofbande allerdings – das ist seit heute im Katerhimmel – es hatte das ganze Maul voller Geschwüre :(. Natürlich macht sich die Katzenfrau jetzt die „bekannten“ Vorwürfe, dass sie eher hätte handeln sollen/müssen – schließlich sei ihr schon vor einigen Wochen aufgefallen, dass das Tier nur noch wenig fressen würde. Ja – schon – nur – scheu war das Tier die ganze Zeit über – insofern handelte sie so schnell, wie sie konnte und das Tier es zugelassen hat.

Wir hatten ja neulich schon eine Katzenfallenaktion und sie hat mir davor bereits mehrfach davon erzählt, dass sie es gern sähe, wenn alle 3 Tiere eingefangen würden. Nun sind sie eingefangen und nun war es möglich, sie anzuschauen. Dass es nicht nur erfreuliche Ergebnisse gab, macht die ganze Aktion umso wichtiger. Niemand weiß, wie lange das braune Tier schon leidet oder/und noch weiter gelitten hätte, wenn es nicht eingefangen worden wäre.

Was dann wohl leider offenbar doch dafür spricht, den Tieren „gesicherten Freigang“ zu geben statt ungesichertem solchen. Wobei ich glaube: Wäre es mir beim Patentier aufgefallen, dass es sich plötzlich verändert, hätte ich schon auch versucht, dafür Sorge zu tragen, dass es so zeitig wie möglich zu einer Tierärztin kommt. Also ginge wohl statt „gesichert“ auch „Draußenlebend unter regelmäßiger aufmerksamer Beobachtung“?

Der optische Eindruck vom Patentier war zugegebenermaßen auch ein anderer als der vom braunen Tier – was ich ja ohnehin nur sehr selten zu Gesicht bekam und wenn, dann im Dunkeln. Paulila hingegen habe ich mehr oder minder regelmäßig zu allen möglichen Zeiten zu sehen bekommen und aufmerksam beobachtet. Ich behaupte jetzt mal etwas „überheblich“: wenn ich mir wirklich einig gewesen wäre mit mir, dass Einfangen die einzig sinnvolle Lösung wäre, dann wäre mir das wohl auch ohne Lebendfalle gelungen. Ich WAR mir ja aber eben nicht einig. Was dazu führte, dass ich die Aktion begleitet habe, ohne wirklich sicher zu sein, dass DAS nun das Beste für die Tiere ergibt. Und nun zumindest weiß, dass es offenbar richtig war, zu begleiten statt zu boykottieren. Auch wenn es schwer war. Offenbar war es richtig. Trotz aller Traurigkeit, dass es nun – derzeit? – kein Spitzohr mehr auf dem hiesigen Hof gibt. Und trotz der Trauer, die die Katzenfrau jetzt sicher deutlich stärker spürt als ich. Sie war schließlich die, die seit 2 Jahren nahezu täglich alle 3 gefüttert hat. Auch ich bin traurig. Und darf es sein.

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