Dinge, die ich nie lernen wollte – die aber manchmal eben doch dran sind

Zu den Dingen, die ich schon zu Beginn der Bloggerei nie wirklich gern lernen wollte, zählte das Hometesting. Im Februar 2009 habe ich mit dem Bloggen hier begonnen (Link zum allerersten Artikel). Im April 09 hat die Tierärztin beim roten Kater einen erfreulich normalen Wert gemessen – und mich damit aus der Verantwortung entlassen, das lernen zu sollen. Nun ist der braune Kater „bekanntlich“ zum Diabetiker geworden und ich werde es wohl doch lernen „dürfen“.

Dazu darf ich dann noch lernen:

  • wie denn die „normalen“ Werte seien?
  • worauf ein diabetischer Kater mit welcher Insulinart „eingestellt“ wird (nämlich auf höhere Werte als ein „normaler“ Kater)?
  • dass ein Blutzucker nur begrenzt hoch steigen bzw. gemessen werden kann – irgendwann fängt das „Gerät zur Messung“ an, mit der nutzenden Person zu reden 😉 und ihn/sie mit „Hi“ zu begrüßen – dann, wenn der Wert über 600 steigt – dann ist der Wert zu hoch (=“High“) und das Gerät verweigert die Zusammenarbeit.
  • dass es trotz (oder eher „wegen“) hoher Werte Sinn machen kann, einem Kater bestimmte Insulinmengen zu spritzen – allerdings NUR nach Absprache mit der Tierärztin bzw. mit dem Tierarzt – selbst wenn er gerade die Nahrung verweigert, weil eine Unterzuckerung VIEL gefährlicher ist als ein (deutlich) zu hoher Zuckerwert.

Ich beschränke mich in diesem Blog derzeit v.a. darauf, solche Fragen zu formulieren. Antworten gibt es im Katzendiabetes-Forum – oder bei Deiner/Eurer Tierärztin bzw. Eurem Tierarzt. Ich bin keine solche und ich übernehme auch keinerlei Verantwortung für das Wohl und Weh anderer Tiere – so mitfühlend ich auch bin. Da solche Werte sehr individuell sind, braucht es hier auch keine solchen Werte.

Meine Freundin kann das inzwischen mit dem Blutzuckermessen 🙂 – was die Erstellung eines Tagesprofils vereinfachen wird, was am Wochenende aufgrund diverser Umstände auf das kommende Wochenende verschoben wurde.

HEUTE ist es jedenfalls leider so, dass es dem Kater offensichtlich „unfortschrittlich“ geht – er wirkt insgesamt schlapp wie selten, behält nur wenig Futter bei sich und hat eindeutig einen zu hohen Blutzuckerwert :(. In Absprache mit der Tierärztin wurde ihm jetzt dennoch Insulin gespritzt und wir werden nun sowohl weiter seinen Urin auf (v.a.) Ketone kontrollieren als auch schauen, was die Werte in 2 bzw. 4 Stunden ergeben werden. Und morgen dann erneut mit der Tierärztin telefonieren.

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