Diva trifft Quengelbengel

Jajaja – es geht uns verhältnismäßig wirklich wieder allen wieder ganz schön GUT. Nur dass der braune Kater inzwischen dazu übergegangen ist, uns die Ohren vollzuquengeln, das ist etwas anstrengend. Er hat inzwischen schon wieder 300(!!) g zugenommen, das finden wir durchaus nicht sooo wenig. Er IST (oder: ISST oder FRisSt?) aber auch sowas von schnell, dass wir während der Futterzeiten dauernd damit beschäftigt sind, zu schauen, dass er dem roten Kater auch hin und wieder noch was „übrig lässt“. Nebenbei (??) quengelt er dann aber auch noch zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten, als hätte er seit (gefühlten) ungefähr 3 TAGEN (!!) nichts mehr gehabt. Scheint eine Auswirkung des offenbar anschlagenden Insulins zu sein.

Es gelingt uns auch zunehmend besser, ihm seine täglichen 2 Spritzen zu geben :). Was noch eher schwierig ist, sind die regelmäßigen Blutzuckermessungen :(. Aber sein Allgemeinbefinden ist einfach mal deutlich verbessert – sein Fell sieht wieder weniger struppig aus, die Augen weniger trübe und er hat – eben – auch schon wieder zugenommen statt immer weiter abzunehmen.

Er bekommt aufgrund seiner Dauerquengelei immer wieder Gelegenheit, mit der Katze gemeinsam in einem Raum zu sein, weil wir immer wieder hoffen, dass das dazu führt, dass er sich ruhiger verhält. Handelt es sich bei dem Raum um die Küche, interessiert ihn die Anwesenheit der Katze, die bei uns auch „Diva“ genannt wird, recht wenig. Die Katze ihrerseits schaut sich das eine Weile an und fängt dann irgendwann an, „herumzudiven“ – greift ihn an, bevor sie sich dann – nun ihrerseits quengelig – in ihren Raum zurückzieht. Treffen die beiden auf Balkonien aufeinander, findet die Diva das kaum hinnehmbar und verweist den Quengelbengel in seine Schranken, sprich, aus dem Raum. Schließlich ist der Balkon ihr ganz persönliches Residium^^. Er hat nicht sooo viel dafür übrig, angemault zu werden und geht dann freiwillig wieder aus dem Raum. Um uns anschließend erneut anzuquengeln. Schließlich ist das letzte Fressen – Ihr ahnt es vermutlich schon – mindestens (gefühlte) 3 Tage her.

Rechtfertigung der Dosine: Er BEKOMMT ausreichend Fressen – sonst würde er kaum kontinuierlich zunehmen können, oder? Er bekommt v.a. Diabetesfutter – schließlich ist er unser (Alters-)Diabetes-Kater. Und ansonsten bekommt er, was auch immer er erwischt, bevor wir es „retten“ konnten vor dem Verzehr. Eigentlich könnten wir uns den Abwasch (mindestens der Futterschalen) auch sparen, so sauber, wie er sie leckt. Tun wir aber nicht, pingelig, wie wir nun mal sind. Zum „Ausgleich“ gibt es „nur“ 3x tgl. besagtes Diätfutter. Offenbar zu wenig für seinen Bedarf.

Immerhin darf er seit heute auch mal wieder das eine oder andere Stück Trockenfutter – das wurde uns ja anempfohlen, noch eine Woche zu unterlassen wegen seiner OP. Wir durften lernen, dass es Katzensticks ohne Zucker gibt – die Futterhaus-eigene Marke „Activa“ ist in 2 von 3 Sorten tatsächlich zuckerfrei 🙂 – und da sie superweich sind, durfte der braune Kater (und die Anderen beiden auch) diese Dinger auch in der TroFu-Freien Zeit.

Immerhin gelang es uns auch, uns an die nächtliche Futterzeit ohne TroFu oder/und Futterautomat zu gewöhnen: wir haben bei der Abendfütterung in zusätzliche Schalen etwas von dem jeweils „erlaubten“ Futter getan und diese mit einer Frischhaltefolie versehen in den Backofen getan. Der Backofen zählt in diesem Falle NICHT als Wärme- sondern als Schutzzone – niemand von den unsrigen bekommt die Klappe auf . Und wenn wir nachts wachgequengelt werden, schaffen wir es, dann einfach nur kurz in der Küche vorbeizuschauen, die Schalen aus dem Ofen und von der Folie befreit hinzustellen und dann wieder in der Waagerechten zu verschwinden. Das ist immerhin auch ein Fortschritt. Damit geht es uns allen offenbar wieder gut. Das ist schon auch wahr.

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Eine Antwort zu “Diva trifft Quengelbengel

  1. Das sind gute Nachrichten – solange der braune Kater nicht als Fellkugel durch die Gegend rollt 😀 … Also eine der Katzen meiner Kusine, die bereits im Fellhimmel ist – nicht meine Kusine, die Katze 😉 – der hatte meine Kusine gezeigt, wie Zimmertüren geöffnet werden. Danach war keine Tür, auch die Haustür, nicht mehr sicher. Also: mit der richtigen Sprungtechnik des braunen Katers, wäre wahrscheinlich auch der Backofen kein sicherer Ort mehr 😆 .

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