Was seitdem geschah …

clipart: katzenkisteSeit Ende Juni gab es hier keine Artikel mehr. Jetzt gibt es mal wieder einen. Es gibt da nämlich jeMANNden ;), der sich offenbar motiviert fühlt, mich zu motivieren. Oder so. Hier also mal endlich ein Update – ohne Garantie auf Weitere, aber das ist nun mal so im Netz der Netze – manchmal geht es und manchmal bleibt es.

  • Der braune Kater hat seine unappetitlichen Fressgewohnheiten zu unser aller Leid-Wesen leider mehr oder minder beibehalten. Alle Versuche, ihn davon abzuhalten, führten nirgendwo hin :(. Immerhin – seit er – mit der Tierärztin abgestimmterweise – mehr reales (Diabetes-)Futter bekommt (und  keinerlei „Andickungen“ mehr), ist es deutlich weniger geworden. Allerdings geht er auch weniger auf´s Klo seither – die Andickungen sind ja letztlich Ballaststoffe, die dazu führen, dass sie auch wieder abzusetzen sind. 😉 Wir hatten auf Anraten der Heilpraktikerin jetzt auch noch mal Weizenkleie (max. 5g am Tag mit Wasser angedickt) getestet – mit dem selben unappetitlichen Ergebnis[seufz].
  • Der braune Kater hat seine Kontrolluntersuchung hinter sich und sowohl der Fructosamin-Wert (also der Wert, der wohl anzeigt, ob der Zuckerwert dauernd außer Kontrolle (=zu hoch) ist als auch der „normale“ Blutzuckerwert befinden sich wieder deutlicher im Bereich des (für Diabetes-Tiere) „Normalen“. 🙂
  • Der braune Kater ist neben seiner langsam (!) fortschreitenden Diabetes-Erblindung inzwischen schwerhörig geworden. Das hat Vor- und Nachteile: Er kommt weniger häufig sofort angerannt, wenn die Leckerlidose wegen anderer Tiere geöffnet wird. Aber wie alle mir bekannten Schwerhörigen scheint er recht häufig „WAS HAST DU GERADE GESAGT???“ zu fragen und sich so ganz grundsätzlich von der normalen Welt (und ihren Geräuschen) ausgeschlossen zu fühlen, was ihn noch klarer als sonst zu einem Miezequaker^^ zu machen scheint.
  • Wir haben eine kurze Weile lang damit zu tun gehabt, uns auf die Suche nach einem größeren Klo zu machen. Da wir jedoch fast nur Gimpet-Klos im Einsatz haben, fiel es uns schwer, so etwas zu bezahlbaren Preisen zu bekommen. Natürlich GIBT es Maxi-Klos – es gibt bekanntlich auch Maxi-Katzen – die Maine Coones zählen z.B. dazu. Seit wir jedoch von 2 Gimpet-Toiletten den Rand entfernt haben, gibt es zwar wieder mehr Streu in der Wohnung, aber der braune Kater schafft es jetzt wirklich häufiger, ins Klo statt daneben zu machen. Hat die Tierärztin also recht mit ihrer Aussage:

„Wenn es Häufchen NEBEN dem Klo gibt, sind ihm schon auch so ganz grundsätzlich „gute Absichten“ zu unterstellen. Vielleicht bekommt er einfach seine Wirbelsäule nicht mehr so gebeugt, dass es ihm gut gelingt, wirklich im Inneren des (Nicht-Hauben-)Klos seine „Dinge“ zu hinterlassen?“

  • Nach mehr als 9 Monaten Anfallsfreiheit des roten Katers habe ich etwas „leichtsinnig“ statt den bisherigen „Kügelchen“ zur DHU gewechselt, weil das am Einfachsten zu beschaffen war. Leider führte das innerhalb von 3 Tagen zu einem ungewöhnlichen Doppel-Anfall 😦 – der erste kam an einem Sonntag Vormittag (wo der Kater noch nie einen Anfall hatte) und der Zweite dann einige Stunden später als „Minianfall“. Das hat mir jedoch so große Sorgen gemacht, dass wir zusammen in die Tierklinik fuhren, zumal ich den Minianfall nicht als solchen erkannt hatte. Die Tierklinik klärte mich dann aber auf und seitdem ist wieder „Ruhe“. 🙂 Natürlich habe ich auf Anraten der Heilpraktikerin nun wieder die Kügelchen-herstellende Firma gewechselt. Und bin einfach auch wieder extrem aufmerksam auf Verhaltensänderungen.
  • Wir hatten eine deutliche ph-Wert-Erhöhung beim roten Kater. Da er die entsprechende Paste im Gegensatz zu unseren anderen Spitzohren ziemlich widerlich zu finden scheint (er schüttelt sie sich immer wieder von den Pfoten und so fanden wir sie an diversen Stellen unserer Wände und Schränke …), bekommt er jetzt Guardacid – das hat innerhalb von ca. 3 Wochen zu einer deutlichen Senkung des ph-Wertes geführt – vermutlich zusammen mit dem Versuch, ihm immer mal wieder so genanntes „Nicht-Felix“ (sein absolutes Lieblingsnassfutter) anzudrehen [äh] -bieten. Ich bemühe mich immer wieder um „Abwechslung“ im (Dosen-)Speiseplan, was bedeutet, dass ich immer wieder mal in irgendwelchen Läden stehe und die Zusammensetzung der (Senior-, aber auch Nicht-Senior-)Futtersorten anschaue. Zucker fällt einfach ganz aus (wegen der Tatsache, dass ich keine Lust habe, dem Kater beizubringen, sich mit der Zahnbürste im Maul herumfuhrwerken zu lassen), Leber meistens auch(wegen der darin abgelagerten Schadstoffe) und dann hätte ich gern mehr als 4% Fleisch für ihn(was leider der „Standard“ bei den meisten (nicht nur Billig-)NaFu-Sorten ist). Es geht, aber einfach ist anders.
  • Die braune Katze ist unveränbdert zickig bis prinzessinen- bzw. divenhaft. Wegen der Diabetes des braunen Katers kommt ja die Tierärztin jetzt 2x im Jahr (was ich angesichts des Alters der Tiere schon auch sinnvoll finde). Dabei darf sie dann auch immer die Katze mit „besichtigen“ (und ihre megaspitzen Krallen kürzen, mit denen sie immer wieder „Löcher“ produziert^^), findet diese jedoch „problemlos“. 🙂
  • Das Patentier hat sich nie wieder blicken lassen – auch kein anderes Spitzohr – nur der „geschwätzige“ Siamkater-Mix hat dem Hof ein einziges (von mir bemerktes) Mal einen Besuch abgestattet. Das ist einerseits natürlich gut und sinnvoll – andererseits – vorher war es schon auch schön. Irgendwie.

Ganz schön viel für 2 Monate, oder? Finde ich jedenfalls. Abwarten, ob es dazu führt, dass es hier jetzt wieder kürzere, dafür häufigere Artikel gibt. Es wird kommen, wie es kommt.

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