Humpelkumpel macht Genesungsfort-Schritte

Leben ist das, was passiert, während unsereins fleißig dabei ist, andere Pläne zu machen? Scheint so. Ich komme eindeutig zu selten zum Bloggen, dabei gibt es durchaus Neuigkeiten …

Der braune Kater hat neulich angefangen, seine Stoffwechselendprodukte immer mal in die Wohnung zu platzieren statt ins Katerklo. 😦

Erst dachten wir, dass es nun offenbar so weit ist, dass er „vergisst“, wo sich solche „Geschäfte“ passender erledigen lassen. Dann fing er „hörbar“ an zu humpeln. Seit wir uns darum gekümmert haben, macht er wieder ins Katerklo. 🙂 Es scheint also einen Zusammenhang gegeben zu haben – wie meistens, wenn Kater bzw. Katzen unsauber werden. Es war schwierig zu sehen, wo der „Auslöser“ zu finden war, jedoch sehr eindeutig auf glattem Boden zu hören. Wer das schon einmal erlebt hat, wird sicher wissen, was ich meine ^^.

Bei genauer Beobachtung stellte sich schließlich heraus, dass der braune Kater die linke Vorderpfote weniger aufsetzt als „üblich“ (er hat an beiden Vorderpfoten inzwischen einen sichtbaren „Bärengang“, was bedeutet, dass er die ganze Pfote statt nur den vorderen Ballen aufsetzt). Insbesondere beim Herunterspringen von seinem Lieblingsstuhl klang es zudem ziemlich fürchterlich, wenn er mal wieder „vergessen“ hatte, dass da offenbar eine Verstauchung oder so etwas ist. Wie/Wann/Wo er sich das zugezogen hat, wissen wir nicht.

Ich konnte mir das kaum vorstellen, dass er so etwas auch mal „vergisst“. Das war jedoch, was wir offenbar erlebten. Wenn es wirklich eine Verstauchung war, dann hilft ja ruhig halten dabei, keine Schmerzen zu spüren. Und wenn keine Schmerzen da sind, dann … genau – wird versucht, das Bein wieder normal zu nutzen und „unten“ stellt sich dann heraus, dass das Landen wehtut :(.

Daraufhin rief ich die Haustierärztin an. Sie empfahl mir ein frei in der Apotheke erhältliches Mittel gegeben Verstauchungen, was ich ihm morgens und abends verabreichen sollte. Endlich kommt uns seine Polyphagie mal zugute – wer alles zu fressen versucht, wird sicher auch Tabletten zu sich nehmen, dachten wir uns ganz korrekt. 🙂

Nach nunmehr etwa 10 Tagen humpelt er inzwischen kaum noch und kommt auch wieder gut vom Stuhl. 🙂 Zur Unterstützung haben wir neben den Tabletten versucht, ihn so selten wie möglich zum (Herunter) Springen zu „nötigen“;). Er bekam z.B. einen halbhohen Karton vor den Stuhl geschoben, damit er quasi wie eine Treppe hoch und vor allem wieder herunter kommt.  Und wir haben ihn vom Schoß herunter gehoben, wenn er zwar von allein hoch kam, aber dann irgendwann signalisierte, dass er wieder herunter wollte.

Ich habe ihn sogar 1x bei den „Treppenaktionen“ herunter getragen 🙂 – auf dass er weiter seine Muskeln trainieren kann. Das hat er mir dann damit gedankt, dass er von sich aus noch eine Etage tiefer getreppt ist ^^ – da wusste ich, dass ich da zu viel des guten getan habe. Kleine Höhen konnte (und wollte) er offenbar durchaus selbst bewältigen.^^

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