Joghurt oder Lactulose-Sirup oder noch anders?

TelefonGestern telefonierte ich mit einer Kusine, die mit einem älteren Kater lebt. Es kam, wie es kommen „musste“ und wir redeten auch über unsere Spitzohren^^.

Sie berichtete, dass sie in regelmäßigen Abständen selbst Joghurt ansetzt, um diesen dem Kater zu verabreichen – jeweils einen Löffel täglich.

Dazu verwendet sie Joghurtkultur, die sie in Milch packt. Innerhalb von 6-12h sollte die Milch dann „infiziert“ sein. Gefahr: sie könnte umkippen (nein – nicht die Kusine) und bitter werden. Gefahr, die ich sehe – Katzen und Kater sollten eher keine Lactose bekommen. sollte ich also Laktosefreien Joghurt sowie ebensolche Milch verwenden oder ist die Lactose das, was die Vermehrung überhaupt bewirkt?

Außerdem empfahl sie für den Notfall so etwas wie Lactulose-Sirup – wäre immer noch billiger als der Stress bei allen Beteiligten, wenn es mal wieder Probleme beim Absetzen von Stoffwechselendprodukten gäbe. Ich werde mal unsere Tierheilpraktikerin bzw. Haustierärztin danach befragen.

Dauergaben von diesem Sirup sollen wohl ebenso wie Dauergaben von Macrogol durchaus ernstzunehmende Nebenwirkungen haben – was wiederum auch niemand will. Andererseits – einen Kater (oder eine Katze), der/die sich quält auf dem Klo – das will auch niemand. Also muss etwas geschehen, wie es ausschaut.

Ja – die vollständige Vermeidung von TroFu – hier fast ausschließlich als Leckerligabe für vollbrachte „Leistungen“ (wie Treppensteigen oder Klickeraufgabenerledigung) würde womöglich auch helfen. Malzpaste tut es auch immer mal wieder – besonders im Frühjahr und Herbst beim Fellwechsel.

Aber sonst? Gute Frage, oder? Antworten in den Kommentaren werden gern genommen ^^

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Eine Antwort zu “Joghurt oder Lactulose-Sirup oder noch anders?

  1. Der Kater bekommt auf Anraten der Heilpraktikerin seit Kurzem Milchzucker unter sein (bisher regelmäßig bewusst zuckerfreies) Nassfutter gemischt, um zu testen, ob das seine nach wie vor existente Darmträgheit positiv beeinflusst. Eine Messerspitze untermischen – beobachten – anschließend je nach Ergebnis Dosis verringern oder erhöhen.

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