Die Katze auf dem Friedhof

Foto: FriedhofskatzeHeute war ich zum -zigsten Mal auf dem Friedhof, um meine Mutter zu besuchen, die vor ein paar Jahren (!) starb.

Und wer begegnet mir heute zum allerersten Mal?

Damit kehrte zum ersten Mal seit Anfang der Woche mal ein wenig Freude in mein Herz zurück.

Ja – NATÜRLICH war/bin ich dankbar um die mit der braunen Katze verbrachte LEBENszeit. Und ich (er-)trage auch wirklich (meistens) GERN mehr als 6kg Kater auf meinem Schoß, die mich zum einhändigen Tippen zwingen, weil der rote Kater es ja sooo viel wichtiger findet, dass er es sich in meiner Armbeuge gemütlich machen kann. Immerhin liegt er damit nicht DIREKT auf meinem/seinem/unserem Stuhl.

Dennoch – sie fehlt mir/uns. Die Wohnung ist leerer ohne sie. Das Leben schwerer. Da tut es gut, ausgerechnet auf dem Friedhof, der ja angeblich ein Ort des Todes ist, einer eindeutig lebenden Katze zu begegnen. Sie trug ein Halsband samt Namenskapsel und war schon eher scheu bis schüchtern. Aber sie war da. Ich traue ihr zu, dass sie da war, damit ich sie zu sehen bekomme. Mit diesem Artikel habt Ihr sie jetzt auch zu sehen bekommen. Auch schön, oder?

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Eine Antwort zu “Die Katze auf dem Friedhof

  1. Schön, sehr schön! Und ein Friedhof ist nicht nur ein Ort des Todes. Als vor 10 Jahren meine Freundin starb, ist uns bei der Beerdigung ein Eichhörnchen über den Weg gelaufen und wir, ihr Mann und ich waren uns einig, dass wir ja nicht wissen können, wo, wer oder was sie, seine Frau, meine Freundin jetzt ist. Warum also nicht eine Katze auf dem Friedhof.
    LG
    Sabine

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