So kann es also auch mal (nicht) gehen!

Ich schrieb ja neulich was von einem undichten Spitzohrenpaar. Erfreulicherweise gab es seit der Aufstellung des 3. Klos keinerlei Wiederholung davon. 🙂 Ich habe jetzt einfach bei einem großen Tierbedarfshandel mal einen separaten Rahmen für das Gimpet-Klo erworben und jetzt gibt es hier halt 3 Klos. Wenn doch nur alles immer so einfach wäre…

Ich habe trotzdem sowohl den Suppenkellentrick bei beiden Tieren erfolgreich zum Einsatz gebracht und bei Beiden einen ph-Wert von unter 7 vorgefunden. Und ebenfalls „trotzdem“ (nicht wieder Auftreten) beschlossen, dass die Haustierärztin mal schauen könnte, ob es wirklich keine körperlichen Ursachen gibt. Bei „Übernahme“ der bunten Katze habe ich eine Visitenkarte von einer mir bisher unbekannten Haustierärztin bekommen, mit der die Katzenstation zufrieden ist.

Da die bunte Katze nach wie vor zwar durchaus kontaktwillig ist, jedoch keineswegs daran interessiert, hochgenommen zu werden, schlug ich als „Ort des Geschehens“ unser Bad vor. Dort gibt es keine frei stehende Badewanne und auch sonst kein echtes „Versteck“. Gesagt, Getan.

Die Tierärztin kam in Begleitung einer Frau mit Katzenkescher, da sie keine Vorstellung davon hatte, was sie antreffen würde. Bei der bunten Katze war der Kescher völlig unnötig, weil sie sich recht gut „allgemeinuntersuchen“ ließ. Auf eine Blutprobe wurde angesichts des guten Allgemeinzustandes im gegenseitigen Einverständnis verzichtet.

Richtig spannend wurde es dann, als ich darum bat, dass auch der rote Kater angeschaut werden soll. Wir haben ja hier schon einige Erfahrung mit haustierärztlichen Behandlungen. Dass er sich jedoch so dermaßen ablehnend zeigte, habe ich noch nie erlebt. Und doch war es so. Der Kescher kam zum Einsatz und der Kater war dennoch ohne (potentiell natürlich immer mögliche) Sedierung weder allgemein zu untersuchen noch war es vorstellbar, ihm die Krallen zu kürzen.

Also wurde er schlicht wieder aus dem Kescher gelassen und wir verzichteten auf jegliche Behandlung. Es gab keinen akuten Anlass, der mir eine auch nur leichte Sedierung bei einem der Tiere als gerechtfertigt hätte erscheinen lassen. Sollte es einen Anlass geben, kann ich immer noch entscheiden, es beim nächsten Mal anders zu entscheiden. Dieses Mal habe ich es so entschieden.

So kann es also auch mal (nicht) gehen mit einer haustierärztlichen Entscheidung!

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