Humpelkumpel, der Zweite

telefon2Nun humpelt er doch wieder – der rote Kater. 😦 Was mich durchaus anstrengt – dabei humpelt ER und nicht ich.  Dieses Mal habe ich zuerst bei der Heilpraktikerin angerufen und dann bei der Tierärztin. Ich fand es schwer zu entscheiden, was jetzt sinnvoll wäre. Röntgen? Schmerzmedikation? „Nur“ heilpraktische Unterstützung?

Ich habe nun folgendes entschieden: es darf nach Rücksprache und mit der „Erlaubnis“ der Tierärztin gern ein homöopathisches Komplexmittel geben. Das darf dann auch ergänzt werden mit dem, was die Heilpraktikerin an homöopathischer Unterstützung sinnvoll findet. Ansonsten wird versucht, dem Kater ebenso wie der Dosine so viel (Klinik-)Stress wie möglich zu ersparen – so lange es „nur“ Humpeln mit noch immer mindestens teilweisem Belasten des linken Hinterbeins ist und so lange es kein neuerliches Fieber gibt, bleiben wir hier.

Fiebermessen geht erstaunlich gut dank dem neuen 10sec.-Mess-Zeitraum. Das bekamen wir von der Heilpraktikerin empfohlen und so etwas findet sich gern in der Baby-Abteilung der Apotheke für unter 7€. Das Ganze zusammen mit einer Tube Vaseline ergab 38,7° – also kein kätzisches Fieber! Immerhin. Nun hoffen wir, dass das Komplexmittel BALD wirkt – ich hatte es praktischerweise vom Humpelkumpel noch daheim.

Sowohl die HP als auch die „normale“ Tierärztin haben übrigens bestätigt, dass es sehr sinnvoll sei, bei Epilepsie tatsächlich KEIN Cortison zu geben, wenn es sich irgend vermeiden lässt. Und beide waren durchaus jetzt doch mal „dankbar“, dass da am vergangenen Mittwoch beim allerersten Auftauchen schon mal eine Schulmedizinerin einen fachlichen Blick drauf geworfen hat. Somit ist jedenfalls auch aus der Entfernung sicherzustellen, dass ein Bruch ebenso auszuschließen ist, wie ein Abszess aufgrund einer eventuell denkbaren Bissverletzung.

Ach ja – zu den zu beobachtenden Dingen gehört natürlich nach wie vor: wie (viel?) frisst der Kater? Schafft er es auf´s Katerklo? Macht er „Geräusche“ beim Laufen? Auch die Frage danach, wie sich die Katze zu ihm verhält, ist interessant. Derzeit ist sie völlig friedlich in seiner Nähe.

Ebenfalls einen Gedanken wert: die schmerzstillende Spritze führte evtl. dazu, dass er das Bein mehr belastet hat als ihm (dem Bein? dem Kater?) gut tat. Wenn er jetzt mit dem Komplexmittel behandelt wird, lindert das die Schmerzen, ohne ihn jedoch zuzudröhnen. Das führt womöglich dazu, dass er das Bein von „allein“ etwas mehr schont als „mit chemischer Keule“.  Auch irgendwie logisch.

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