Huhn in unterschiedlichen Formen

HuhnDieser Kater ist derzeit mit Huhn und Reis zu ernähren. Das Huhn darf entweder roh sein (dann sollte es jedoch vor dem Verzehr kurze Zeit in warmes Wasser gelegt werden, um die Kühlschranktemperatur loszuwerden) oder eben gekocht und dann auf jeden Fall knochenfrei, da beim Kochen (oder in der Luxusvariante gebraten) eine Veränderung in der Knochenstruktur erfolgt. Ach ja – Möhren gingen auch. Dann am Besten püriert – gibt es fertig in der Babynahrungsabteilung als „Rohstoff“ zum Untermischen. Und Heilerde, falls vorhanden – die aber sinnvollerweise nur prisenweise.

Heute morgen erlebte ich nämlich zunächst einen Kater, der das Fressen verweigerte. Als ich heimkam, schob er offenbar Kohldampf und hatte in allen verfügbaren Toiletten und auch ein wenig anderswo Reste verdauter Nahrung hinterlassen, manchmal auch schon Stoffwechselendprodukte genannt.

Als ich dazu vorhin mit der Heilpraktikerin telefonierte und ihr mitteilte, dass es hier einen durchfallkranken Kater gäbe, kommentierte sie zurück, dass es für sie eher nach einem Kater mit „Ausscheidungssymptomatik“ klänge. Ist das nun wirklich „gesünder“? Nun ja – einerseits und andererseits: ist der Durchfall dafür da, einen giftigen oder sonst wie unverträglichen Stoff loszuwerden, wäre das durchaus gesund zu nennen. Weist es – das Stoffwechselendprodukt – hingegen auf eine (permanente) Nahrungsmittelunverträglichkeit hin, mag das zwar auch so aussehen, als würde etwas für den Körper unverträgliches ausgeschieden werden – es kommt dann allerdings schon darauf an, worauf besagter Körper reagiert, damit sich die Ausscheidungen wieder normalisieren. Huhn und Reis und Möhren (und Heilerde) könnten nun bitte erst mal wieder dafür sorgen, dass es dem Kater wieder besser geht.

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6 Antworten zu “Huhn in unterschiedlichen Formen

  1. @pottersbine: Ja, geht mir auch so; ich erinnere mich gerade an die seinerzeit ausprobierten und sicher allseits bekannten Rezepte hier, wo doch eher gekocht wird:
    http://www.nordsternchens-katzen.de/rezepte/rezepte.htm

  2. ehrlich gesagt, die Idee mit dem ROHEN Hühnerfleisch finde ich nicht so toll von wegen Salmonellen etc.pp.

    • Ja – verstehe ich – geht mir im Prinzip auch so, was mit ein Grund war, hier mal wieder einen Beitrag zu veröffentlichen. Daher freue ich mich sehr über diese Kommentare.
      Andererseits war der Tipp der HP dazu, nach Möglichkeit (??) ausschließlich frisches (Bio-)Hühnchen anzubieten, weil es in der Natur ja auch eher so ist, dass die Katzen eher rohes Fleisch fressen.

      Außerdem ist es beim BARFEN ganz zentraler Bestandteil, das Zeug roh anzubieten. Was sich auch immer mehr verbreitet. Im „Normalen“ Futtergroßhandel (Futterhaus, Fressnapf…) gibt es auch immer mehr Zusatzstoffe für Menschen die ihre Tiere barfen. Und so ganz grundsätzlich sehe ich das Argument für reine Wohnungsmietzis auch irgendwie ein, dass fertig konfektioniertes Futter auch ziemlich schnell vertilgt ist…

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