Der zweite Doppelanfall in diesem Jahr

rupfkaterZum Glück wird es wohl auch gleichzeitig der letzte Doppelanfall für dieses Jahr bleiben, da wir bereits Mitte Dezember haben. Immerhin. Wenn ich das richtig sehe, dann gab es den letzten Doppelanfall im März diesen Jahres. Mitte September diesen Jahres gab einen hier bisher undokumentierten „einfachen“ Anfall. Ob es im Sommer auch einen gab und ob der dann „doppelt oder einfach“ war, muss an dieser Stelle offen bleiben. Feststellen lässt sich, dass es dank heilpraktischer Unterstützung inzwischen nur noch wenige Anfälle pro Jahr (!) gibt. Und wenn ich es dokumentiere, dann auch, wann und wenn ja, auch noch, welche „Form des Anfalls“ passiert ist.

Dieses Mal war es mal wieder ein Abwesenheitsanfall – tagsüber. Was mich unter Anderem deshalb geärgert hat, weil dieser Anfall sich sehr deutlich angekündigt hat durch die (bei ihm) „üblichen“ Vorzeichen:

  • er leckt vermehrt an Plastikfolie
  • er ist vermehrt aggressiv der Katze (oder/und der Dosine gegenüber)
  • er ist zunehmend mäkelig, was das Nassfutter betrifft

Hätte ich auf mein Bauchgefühl gehört, hätte ich die beiden Tiere getrennt, bevor ich das Haus verlassen hätte. Dann hätte der Kater vermutlich weniger „gerupft“ ausgesehen als so. Aber nun war es halt so und nun blieb mir nur, sie mit dem gerade verfügbaren Besen zu trennen, als ich in die Wohnung kam und auf deutlichst gestresste und sich streitende Tiere traf. Anschließend kümmerte ich mich um den Rupfkater.

Kurze Zeit später war erst mal wieder Frieden im Spitzohrenland. Der Kater verzog sich auf den Schrank zum Ausruhen, die Katze blieb bei mir. Als ich dann drei Stunden später einen neuerlichen Anfall mitzuerleben hatte, war das schon auch nicht so wirklich toll. Die Fragen der Heilpraktikerin:

  • Wie sieht es bei Ihnen aus – haben Sie – oder haben Ihre Nachbarn in Sichtweite Blinklichternde Weihnachtsdekoration? Nein.
  • Gab es „zufällig“ eine Fotosession – mit Blitzlicht? Nein.
  • Sonstige Anfallsauslösende Aktivitäten? Keine mir bekannten.

So ist das immer mal. Es lässt sich reduzieren, aber – ohne „Bedröhnung“ durch regelmäßige Medikation – eben meistens nur genau das: reduzieren. Was dennoch viel wert ist – es gab Zeiten in unserem Leben, da sind die Anfälle etwa alle 3 Wochen aufgetreten, also mehr als 12 im Jahr. Dagegen sind 2-3 Doppelanfälle (also 2 Anfälle innerhalb weniger Stunden) pro Jahr plus eventuell noch ein oder zwei „Einzelanfälle“ eine eindeutige Verbesserung – das ist schon auch wahr. Weiter dokumentieren will ich das trotzdem. Was ja Teil dessen ist, weshalb ich mit diesem Blog-Experiment überhaupt angefangen habe. Also wird es wohl auch weitere Artikel zu diesem Zweck geben. Was sonst noch, wird sich weisen. Wann auch immer.

Advertisements

Was meinst Du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s