Zylkene statt Wasserspritze

Clipart:Rotes KreuzIch habe seit einiger Zeit wieder eine Blumen-Wasserspritze am Bett stehen – genauer: seit dem letzten „Angriff“, den ich dem roten Kater durchaus „nachgesehen“ habe wegen möglichem Erschrecken seinerseits.

Gestern Abend nach dem Schlafen gehen hingegen war ich noch längere Zeit mit den Auswirkungen meines lästigen Reizhustens beschäftigt und habe es tatsächlich „gewagt“, mich trotz kätzischer  „Belagerung“ auf die Seite drehen zu wollen. Fünf Minuten später hatte ich eine aggressive rote Pfote am Auge und anschließend einen Kater auf Abstand.

Als ich daraufhin laut wurde und ihn von der Hochebene schickte, ging die Katze solidarisch gleich mit. Beim anschließenden Raumwechsel in einen Raum mit geschlossener Tür meinerseits bekam ich mit, dass die beiden dann noch stritten. Ich beschloss einerseits, dass sie das bitte unter sich ausmachen sollen und dass jetzt dann wohl der Zeitpunkt gekommen ist, dass der Kater mal das bereits hier überlegte Zylkene bekommt und wir schauen, was nun weiter passiert.

Erst mal ist passiert, dass er das Zeug unter sein Lieblingsfutter gemischt bekam und es komplett gefressen hat. Er findet seit einiger Zeit Futter mit möglichst viel Fisch (und „notfalls“ auch Reis und Gemüse) klasse. Wie ich früher schon mal las, darf ein Kater (und/oder eine Katze) das gern auch einmal pro Woche bekommen, es sollte allerdings nicht zum einseitigen Hauptfuttermittel werden.

Weiß jemand von euch dazu Aktuelleres? Bei der Medikamentengabe ist es ja grundsätzlich schon immer wieder „praktisch“, eine Möglichkeit zu haben, das entsprechende Medikament so „verletzungsfrei wie möglich“ in das zu versorgende Tier zu bekommen. Spricht etwas dagegen, mal mehrere Tage hintereinander Fisch-Fertigfutter zu füttern?

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Eine Antwort zu “Zylkene statt Wasserspritze

  1. Eine medizinisch unfundierte Meinung dazu: mein Kater ist einer, der KEIN anderes Feuchtfutter als Fisch bereit ist zu fressen (es muss sogar Sardine oder Thunfisch enthalten, sonst geht nichts). Er bekommt daher täglich seit über 2 Jahren genau das, und er gedeiht prächtig…

    Zylkene wurde bei den hiesigen Katzen mal so, mal so erfolgreich verabreicht: pur (!) auf einem Teller, vermischt mit Malzpaste, vermischt mit einer deutlich flüssigeren Malzcreme (von Miamor), vermischt mit irgendeinem Leckerli. Es wurde immer gern gefressen. Hervorragend wirkte es bei nervösem Fellzucken und bei Schreck/Schock durch Angriffe oder lauten Lärm.
    Laut Tierarzt darf ich es bei Bedarf immer mal als Einzeldosis geben, wenn der Alltag eigentlch normal verläuft und nur kurzfristig etwas die Ausgeglichenheit stört. Liegt aber anhaltende Ängstlichkeit, Niedergeschlagenheit oder Aggression vor, sei die Gabe mehrere Wochen am Stück völlig o.k. Da es sozusagen für das Gefühl der Geborgenheit des Kittens an der Mutterbrust sorgt, biochemisch, ist es für so verschiedene Beschwerden geeignet wie Angst oder Aggression oder Einsamkeit. Wer sich geborgen fühlt, braucht weder das eine noch das andere zu empfinden 🙂

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