Meine kurze Geschichte mit Lady Macbeth

LadyWährend ich noch darauf wartete, dass meinem Antrag zur Fernadoption der von mir erst vor wenigen Wochen persönlich kennen gelernten Lady Macbeth „statt gegeben“ würde, bekam ich eine sehr traurige Mail:

…mitteilen, dass Lady Macbeth ganz plötzlich am vergangenen Donnerstag verstorben ist. Sie wurde morgens tot gefunden. Vorher fiel auf, dass Lady M. in den letzten Wochen dünner geworden ist. Am letzten Montag wurde ihr deshalb Blut abgenommen, um es ins Labor zu schicken.

Wir wollten erfahren, ob sie an einer Krankheit leidet oder einen Tumor hat… Sie musste dazu in Narkose, denn es war im wachen Zustand nicht möglich, ihr Blut abzunehmen. Die Resultate ergaben, dass sie an einer Niereninsuffizienz leidet. Die Werte waren leider sehr hoch und wahrscheinlich hat die Narkose sie noch zusätzlich geschwächt.

Sie wurde am Mittwoch in einen Käfig in der Krankenstation gesetzt und die Therapie sollte am Donnerstag beginnen, um ihre Nieren zu unterstützen. Ihr Tod kam für alle sehr unerwartet und wir sind noch immer sehr traurig, dass es keine besorgniserregenden Anzeichen vorher gab. Daher können Sie sie auch nicht mehr aus der Ferne unterstützen.

Ja, sie lebte mit nur noch drei Beinen, war taub und es wurde – als wäre das Andere nicht genug – Ataxie diagnostiziert. Ich hätte ihr (und mir) dennoch gewünscht, sie hätte länger leben dürfen.

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