Wie mein Kater eine Tablette bekommt

Viele Gerüchte kursieren darüber, wie das mit Katzen, Katern und Tabletten ist. Beispielhaft sei dieser Link genannt. Da unser Bedarf an unfunktionierenden Methoden nach 16 Jahren mittlerweile gedeckt ist, gibt es hier jetzt eine Dia-Show, wie es hier seit mindestens 10 Tagen funktioniert:

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Weitere sachdienliche Hinweise:

  • Nicht jede Leberwurst-Sorte scheint geeignet.
  • Die hier empfohlene Methode mit der Käse-Paste funktioniert nur bei Katzen, die auf Käse-Paste abfahren (oder bei solchen, die ein zusätzliches „Geschmackserlebnis“ auf dem Futter dauerhaft akzeptieren) – das tut unser Kater (beides) nicht.
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4 Antworten zu “Wie mein Kater eine Tablette bekommt

  1. Hm…die Leberwurstnummer funktioniert nicht bei uns. Die MajasMama-Methode wird mal für den Notfall im Hinterkopf gespeichert.
    Verdammt nochmal, warum gibt es diese dämlichen Tabletten nicht als Tropfen? (weiß das jemand?) Mit der Spritze aufziehen und rein in die Katz und fertig.

    • Hallo Annette, mal beizeiten diverse(!) Leberwurst-Sorten ausprobieren? Wir hatten hier festzustellen, dass es beleibe nicht jede beliebige Sorte tut (schließlich sind „wir“ Feinschmecker – das war doch klar, oder?^^) – einige (wenige) Sorten tun es, andere werden notfalls einmal genommen, aber mit deutlich weniger Begeisterung/Interesse, wieder andere gar nicht. Siehe Beitrag: die Kindergrößen haben zwar den meisten Abfall, tun es aber – zumindest bei uns – am Besten.

      Und: diese dämlichen Tabletten bzw. ihre Inhaltsstoffe sind einerseits leider nicht (alle) löslich – daher ist das leider keine Alternative, auch wenn wir das möglichst für alles, was wasserlöslich ist, nutzen. Es gibt andererseits noch weitere Ausnahmen, mit denen wir kürzlich zu tun bekamen: da, wo das Medikament bitter wird, sobald es mit Wasser in Berührung kommt. Katzen und Kater haben zwar (angeblich oder tatsächlich) keine Geschmacksnerven für Süßes, aber sehr wohl für Bitteres. Was dann eben zum Versuch wird, solche Tabletten mit etwas zu umhüllen, was diese Reaktion verhindern soll.
      Schnurrige Grüße Vero samt Kater (und Katzen)

  2. Sehr schön! Darf ich noch zwei Varianten nennen, für die, für die alles Genannte nicht funzt?
    1) Lieblingstrockenfutter oder -leckerli zermörsern. Mit Butter vermischen. Kühlen, bis es so hart ist, dass es gerade noch formbar ist. Kügelchen daraus formen und Tablette hineindrücken (oder mit plattgedrücktem Trofu-„Teig“ umhüllen).
    2) „Knusperkissen“ von Wh*skas oder ähnlich geformte Leckerli, die innen eine weiche Füllung haben, mit einer Rasierklinge in 2 Hälften sägen. Variante für große Tabletten: oben in die Mitte vorsichtig ein Loch bohren (z.B. mit einem feinen Bohreraufsatz, aber manuell). Aus den so entstandenen Löchern die Füllung holen und zur Seite legen. Tablette in die Höhlung drücken. Zum Verschließen die ursprüngliche Füllmasse nehmen oder: Leberwurst 🙂

    • Hallo MajasMama, klar darfst Du!^^ Wobei die Variante 1 bei uns auch nicht funktionieren würde – so interessiert ist der Kater nicht an Butter. Und Knusperkissen etc.: wir müssen leider Esslöffel benutzen, weil die Menge an zu zerdrückendem Tabletteninhalt so reichhaltig ist. Und für vermutlich lebenslang zu gebende Tabletten in dieser Größe ist das m.E. zu viel Aufwand. Aber wir werden sehen. Vielen Dank jedenfalls für die Ergänzungen – immer gern gesehen! Schnurrige Grüße Vero samt Kater

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