Monatsarchiv: Juni 2017

Unwetter-Folgen

Nicht nur, dass es ziemlich laut und feucht war in der vergangenen Nacht – es war auch immer wieder taghell. 😦

Epilepsie-Patienten und -Patientinnen sind von Blitzlicht und Stroboskop-Beleuchtung möglichst fernzuhalten, das haben wir hier schon früh gelernt. Seitdem wird hier praktisch nur noch ohne Blitz fotografiert. Gegen solche Gewitter wie das in der vorigen Nacht waren wir jedoch machtlos. Mit dem „Effekt“, dass der rote Kater nach fast einem halben Jahr Pause doch mal wieder einen epileptischen Anfall erlitt. 😦

Das ist die schlechte Nachricht. Die wirklich gute Nachricht ist: es ist bei diesem einen Anfall geblieben! 🙂 Der Kater zeigt auch nach nunmehr 20 Stunden keine Anzeichen einer neuerlichen Anfallsserie. Die Heilpraktikerin meinte, dass bei solchen naturgewaltigen Auslösern selbst perfekt auf Luminaletten eingestellte Katzen und Kater einen(!) solchen Anfall erleiden können. Wir fangen an, das zu glauben, nachdem er heute im Laufe des Tages unter verstärkter Beobachtung war und er dennoch normal „reingehauen“ und sich auch sonst altersgemäß normal verhalten hat.

Ich habe den Rest der Nacht bei dezenter Beleuchtung verbracht, damit die Blitze deutlich weniger durch die Vorhänge scheinen. Wie es aussieht, haben wir es überstanden. Weiter so, roter Kater!^^

Der als Kater verkleidete Scheunendrescher

Letzte Woche waren wir mal wieder zu unser aller Entlastung bei der Tierärztin. Sie war sehr erstaunt, dass der rote Kater 160g  ZUgenommen hat. Daraufhin hat sie ihm dann gleich nochmal das volle schulmedizinische Programm zugemutet und mich gebeten, mich dann „so in zwei Wochen“ mal wieder zu melden.

Ich war erleichtert und das nicht nur um die schulmedizinischen Gebühren. Sonst heißt es ja leicht „Wer Würmer hat, ist nie allein“, wenn ein Spitzohr plötzlich deutlich mehr frisst als vorher. Jetzt und bei ihm scheint es aber so zu sein, dass er das tatsächlich wieder ansetzt. 🙂 Sogar die Wunderpaste nimmt er seit dieser Woche wieder! 🙂 🙂 🙂 Was ihn bei den Stuhlabsatz-Problemen unterstützt. Auch schön.

Ja, er keucht immer noch immer mal wieder und er hält sich immer noch am Liebsten (wieder) unter dem Bett auf, aber das ist uns allen wesentlich lieber als alles andere. Das heißt jetzt selbstverständlich (noch?) nicht, dass wir die Duschwanne wieder für uns hätten. Sondern nur, dass er vorwiegend anderswo ist und ansonsten jeden Tag mindestens 2x kontrolliert, ob die Duschwanne für ihn zur Verfügung steht. Ist das ausnahmsweise mal nicht der Fall, beeile ich mich natürlich, ihm die komfortable Benutzung wieder zu ermöglichen. Auch klar, oder? ^^