Archiv der Kategorie: Roter Kater

Hat spitze Krallen :o

Vom Eigensinn des Katers

Ich schrieb ja vor einiger Zeit davon, dass der Kater die Duschwanne als hauptsächlichen Aufenthaltsort bevorzugt. Das ist auch immer noch so. Weil ich verschiedentlich hörte, dass es doch aber sicher unbequem sei, habe ich vor diversen Tagen eine Liegematte bestellt, die auch sehr viel schneller als das Heizkissen angenommen wurde – allerdings NICHT vom roten Kater:

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Zitat

Ganz allgemein: wir glauben an Wunder.

So schrieb ich es Anfang Februar. Und es schaut so aus, als könnten wir neuerlich eines bezeugen – dabei ist noch gar nicht Ostern 🐱. Macht nichts:

Wir freuen uns dran, dass #RoterKater erneut die Kurve gekriegt statt gekratzt hat! Dankedankedanke! Ihr seid so viel GUT!

Wir sind immer noch krank. :(

Wir sind inzwischen 2-3-4 Anfälle weiter 😦 – mit der Tierärztin und der Heilpraktikerin des Katers in regelmäßigem Kontakt und dabei, Loslassen zu üben. Einfach ist anders, das sage ich euch. Immerhin frisst #RoterKater jetzt immer mal wieder und war heute in den Morgenstunden auch mal wieder allein auf dem KaKlo. Dennoch hätten wir natürlich supergern, dass diese neuerliche Serie mal endlich vorbei ist. Wer nicht? Eben.

1h später: Was bekommen wir statt dessen? Einen neuerlichen Anfall. Seufz.

Kurzmitteilung

Eigentlich dachte ich ja, an diesem Wochenende einen Beitrag von Fortschritten zu schreiben. Die gab es schließlich in dieser Woche reichlich. Als ich dann aber vorhin heimkam, gab es die Folgen eines Anfalls in Abwesenheit zu besichtigen – der erste … Weiterlesen

Pro Tier – das machen wir!

Neulich wurde ich gebeten, doch pro Tier zu entscheiden. 😉 Was ich selbstverständlich und gern tue. Tun MUSS. Einfach, weil jedes Tier hier und anderswo unterschiedliche Bedürfnisse hat und zeigt. 🙂 So natürlich auch der rote Kater, dessen Bedürfnisse und Wünsche ich ihm gern von den (langsam etwas trüber erscheinenden) Augen(-hintergründen) ablese.

Besagter roter Kater hat ja vor einiger Zeit angefangen, die Duschkabine verstärkt als Aufenthaltsort zu nutzen. Nach dem Bericht von neulich wurde das erst mal wieder deutlich weniger, so dass die Dosine sich dachte, sie könnte ja mal ausprobieren, die Decke gründlich in der Sonne durchtrocknen zu lassen. Schließlich läuft immer mal Feuchtigkeit die Duschkabinen-Wände herunter. Sicherheitshalber (nur so ein Bauchgefühl…) blieb das Stück Iso-Matte in der Wanne, was vorwiegend dafür sorgen soll, dass nicht alle Feuchtigkeit direkt in die Decke zieht. Und was geschah? Klare Ansage, oder? Dem Kater ist offen-sichtlich die Matte lieber als der kalte Dusch-Wannen-Boden! Was die Bedienstete von #RoterKater durchaus bemerkens-wert fand. Woraufhin sofort und auf der Stelle die Decke wieder zwischen Iso-Matte und Kater platziert wurde. Und der Kater sich – offenbar zufrieden – genau dort niederließ.^^ Fortsetzung folgt.

Kurzmitteilung

…schon geht es dem roten Kater wieder DEUTLICH besser. 🙂 Ja, zugegeben, er hat jetzt auch wieder die „volle Dröhnung“ (Langzeit-Cortison, Antibiotika und Entwässerung) erhalten, aber SO SCHNELL war er noch nie mit seiner Erholung. Und das, wo mindestens ich … Weiterlesen

Kreativer Umgang mit Untertemperatur

Neulich bekamen wir mal wieder Besuch von der Haustierärztin, weil unsere „normale“ Tierärztin derzeit selbst erkrankt ist. Sie stellte – unter anderem – fest, dass der Kater untertemperiert ist.

Sie redete mit mir auch darüber, dass es häufig passiert, dass Kater und Katzen sich dann in die Bade- oder Duschwanne zurückziehen. Das tut der Rote Kater auch sonst öfter mal, wenn er mal wieder angestrengt vom KaKlo-Gang ist. Derzeit tut er das allerdings auffällig oft.

Die Haustierärztin bat mich anschließend, Wasser zu kochen, damit dies anschließend dazu dient, die wegen Austrocknungsanzeichen notwendig scheinende Infusion anzuwärmen. Und empfahl, ihm mit einer Spritze (ohne Spitze) Wasser ins Maul zu geben. Aufgrund ihrer Bitte vom Wasser kochen kam ich nun auf die Idee, dass ich das ja auch mit warmem Wasser testen könnte. Und siehe da – es funktioniert. Weiterlesen

Die Aufgaben der Bediensteten des Roten Katers

Neulich bekam ich ein sehr schönes Bild geschickt, von dem ich leider keine Quelle weiß. Der Inhalt war „Ich ernenne Dich zu meiner treuen und stets hilfreichen Bediensteten. Du darfst meine Pfote jetzt küssen.“

Ich meine – NATÜRLICH bin ich seine stets aufmerksame Dienerin, was Fressen und das Gegenteil davon betrifft. Auch für Bürsten oder Streicheln bin ich tagsüber praktisch immer zu haben. Falls er Hilfe auf dem KaKlo benötigt oder auch „nur“ eine hilfreiche Massage – selbstverständlich wird ihm diese zuteil. Und als ich heute Nacht darauf kam, dass der Kater vermutlich derzeit deswegen bevorzugt auf dem Küchenstuhl liegt, weil unter dem Bett irgend etwas sein Missfallen erregt, hatte ich selbstverständlich nichts Eiligeres zu tun, als das Bett an die Seite zu rücken und die bettlakige Unterlage auszutauschen, die derzeit über der Silikonbadematte (zum Kälte von ihm abhalten) liegt. Nachts um 1/2 2. Natürlich. Und ich wurde „belohnt“ damit, dass der rote Kater den Rest der Nacht dann wieder unter dem Bett verbrachte. Was will ich mehr? Das sage ich jetzt lieber nicht.^^

KEIN Wasser mehr in der Lunge! :)

freukaterNachdem #RoterKater gestern beschlossen hat, dass er nur noch eine bestimmte Senior-TroFu-Sorte will und auch diese immer mal wieder auskotzte – vorrangig, wenn er zu viel davon auf einmal fraß, der kleine Gierschlund ^^ und sich außerdem wiederholt in der Duschwanne aufhielt, zogen wir den monatlichen Besuch bei der Tierärztin jetzt mal sicherheitshalber vor. Um dort dann auch gleich – zum Erstaunen der besagter Tierärztin – zu üben bzw. zu lernen, wie sich eine Katerlunge bitte gern per Stethoskop anhören soll. Sie wollte wissen, was ich denn mit einem Ergebnis anfangen wolle, was sich gelinde gesagt schwierig anhört. Das wiederum fand ich einfach: umgehend bei ihr auftauchen mitsamt dem Kater. Weiterlesen

Kurzmitteilung

Erster #Gänseschmalztopf (125g) fast alle. UND: Die Waage zeigt bei #RoterKater an, dass er mindestens dies zugelegt hat. #Fortschrittfreude
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Der Schmalzliebhaber

Heute gar nicht viel Text. Nur so viel:

Anerkennende Worte und Taten

dankeVielen Dank Euch allen, die Ihr uns in dieser schwierigen Zeit so wunderbar unterstützt habt! Wir sind noch nicht ganz „fertig“, weil es nun mal ist, wie es ist, es bleibt aber weiterhin bei Fortschrittsberichten. 🙂

Der rote Kater frisst und trinkt und geht auf´s KaKlo und nimmt insgesamt wieder deutlich sichtbarer am Familienleben teil. Er bekam heute seine vorläufig letzte Antibiosespritze und darf nun mit uns gemeinsam sehen, wie wir sein „Dauerthema“ Darmträgheit wieder besser gelöst bekommen als derzeit. Derzeit ist ungefähr jeden zweiten Tag ein „nichtselbstständiger Vorfall“ dran, was bitte gern noch besser werden darf. Wenn es nämlich der Unterstützung bedarf, folgt derzeit leider zumeist zunächst Kotzeritis. Auch wenn der Kater anschließend nach einer gewissen Wartezeit bereit ist, die „entgangene Flüssigkeit“ sowie das ebenso entgangene Futter wieder „aufzufüllen“ – anstrengend bleibt so etwas ja dennoch. Unterstützung kommt von uns durch uns in Form von möglichst sanfter Massage im fraglichen Bereich, außerdem immer wieder Versuche, ihm „Zauberpaste“, „sein“ Kürbiskernölextrakt sowie natürlich das sich als sehr nützlich erwiesen habende Fibre-Futter zu „verkaufen“. Was mal mehr und mal weniger gut klappt.

Aktuell auszutestende Empfehlungen: Mag er vielleicht zwiebelfreies(!) Schweineschmalz? Und: was passiert, wenn er wieder mal das früher häufig genutzte Angebot der Treppengymnastik zur Verfügung gestellt bekommt? Ansonsten: Angedickte Flohsamen und ab morgen auch mal der Versuch, Leinsamen anzudicken und zwecks Vertreibung von Blausäure mindestens 15min. zu kochenden Leinsamenbrei unter sein Futter zu mischen.

Ach ja: die Heilpraktikerin war ebenso interessiert zu hören wie die Tierärztin, dass der rote Kater jetzt seit einer Woche NICHT weiter abgenommen, sondern im Gegenteil sogar etwas zugenommen hat. Ja – es sind „nur“ Zahlen im zweistelligen Gramm-Bereich, aber die Waage hat sich heute nachmittag dann doch mal bereit erklärt, den nächsten Hunderstel-Bereich anzuzeigen. 🙂 Da können wir eigentlich nur dem Katzenkater zustimmen:

Bis demnächst mal wieder! ^^

Wunder gibt es immer wieder!

spritzeDas mit der „Übernahme der Spritzen“ hat heute morgen wunschgemäß geklappt. Ja – das sind jetzt schon nochmal andere „Spritzenkaliber“ als die Entwässerungsspritzen, die wir ihm vorgestern und gestern zu verabreichen hatten. Die erste Spritze landete allerdings dennoch heute Morgen erfolgreich im Kater, ohne dass er ERHEBLICH herumgezappelt hat. 🙂

Ich darf offenbar wirklich meiner Wahrnehmung trauen, dass ihm einfach nur übel wurde von den Tabletten und er sie und das Fressen von anschließend egal was deshalb verweigert hat. Nun geht es darum, ihn wieder zu regelmäßigem Fressen von „seinem“ Fibre und Wunderpaste und Leberwurstball und so zu bringen, aber das wird schon – vermute ich jedenfalls nach derzeitigem Stand. 🙂 Denn er hat auch schon wieder – zwar weniger als erwünscht, aber immerhin, heute Fressen wollen (und natürlich auch welches bekommen und drin behalten). Und: erfolgreich allein auf dem Klo war er auch.

Also: Fortsetzung folgt! 🙂 Eine – hoffentlich – erfreuliche solche. Ihr werdet es lesen.

Abend-Update

Kurzmitteilung

…ein leidiges „Spiel“. Dieses Mal hilft offenbar weder dies noch das. 😦 Ergo braucht es einen anderen Weg, um das Amoxillin in den Kater zu bekommen. Ob das bedeutet, dass wir uns morgen früh dann nochmal auf den Weg zur … Weiterlesen

Welch´ hehres Ziel: Kurve kriegen statt Kurve kratzen

Ja, uns ist schon auch klar, dass 18 (in Worten: achtzehn!) Jahre für einen seit 16 Jahren mit Epilepsie lebenden Kater schon ganz schön ausgezeichnet sind. Wir können allerdings offenbar dennoch davon ausgehen, dass der twitterige #Heilschnurrchor, die hier auf dem #Blog Mitlesenden, die Tierärztin und auch alle, die sonst noch um die schwierige hiesige Lage wissen und uns begleiten, dazu beitragen, dass ich vorhin folgende zwei Tweets absetzen konnte:

Das KaKlo hat er auch schon wieder deutlich öfter benutzt (was sicher viel mit der Entwässerungsaktion zu tun hat, der er sich derzeit unterzieht). Ganz allgemein: wir glauben an Wunder. Und wir halten es für denkbar, dass uns wieder eines vor Augen geführt werden könnte.

Wieder mal: geschafft!

Nach ziemlich genau 7 (in Worten: sieben) Monaten haben wir es hier mal wieder mit einer Anfallsserie vom Furchtbarsten zu tun bekommen. Ob es nun acht oder neun oder doch zehn Anfälle innerhalb eines Wochenendes waren, wissen wir nicht. Wie es Matze vom Pfotenland anlässlich der Zahn-OP von Rudi beschrieb, dürfen wir jetzt zwar nicht direkt kernsanieren, aber es wird wohl doch auf eine Grundrenovierung meines Zimmers incl. neuem Sisalteppich ´rauslaufen: aus dem sind die diversen Blutflecken nämlich bisher trotz diverser Bemühungen nicht zu entfernen. Aber wie schrieb es P. Léautaud schon 1907?

Kein Zögern: die Gesundheit meiner Katze Boule.

Ich war irgendwann offensichtlich zu erschöpft, um mitzubekommen, wie genau es am Schluss dazu kam, dass es kam, wie es kam. Ich fand „nur“ eine Blutspur vom Übelsten und das, wo die Nottierärztin doch schon da gewesen war und ihn wegen diverser Anfälle behandelt hatte. Nachdem ich keine Kraft mehr hatte, holte ich mir zusätzliche Hilfe vom Heilschnurrchor bei Twitter. Was sich als sehr weise erwies. Damit hörten die Anfälle nämlich tatsächlich auf. Weiterlesen

Kurzmitteilung

Nachdem ich heute früh mal wieder eines der KaKlos grundgereinigt habe, fiel es mir wieder ein: Ich wollte hier „immer schon“ – okay – seit mindestens mehreren Wochen 😉 – veröffentlichen, dass wir eine Zeit lang immer mal wieder gelbe … Weiterlesen

Neues und nicht mehr ganz Neues aus Spitzohrenhausen

divaquengel Nachdem die @TerrorCatGang mich/uns daran erinnert hat, dass es grundsätzlich eine schöne Tradition ist, zum Jahreswechsel zu bloggen, nehme ich den Ball/Stock/Input gern auf und ergänze aus Spitzohrenhausen das Nachfolgende:

  • Neben der Erinnerung an den vor nunmehr über 7 Jahren zum himmlischen Herzenskater gewordenen #WeißerKater wird auch die Erinnerung an #Schmusekater seit fast 5 Jahren in unserem Herzen immer einen Platz behalten, ebenso wie die braune #Prinzessin, die seit 4,5 Jahren kein Fressen mehr braucht.
  • Auch #LadyMacbeth hat zwar einen anderen Ort für ihren Körper bekommen, nicht jedoch keinen Platz mehr in meinem Herzen.
  • Die #BunteKatze ist inzwischen zur eifersüchtigen Kuschelkatze avanciert – wehe, irgendwer bekommt auch nur vielleicht mehr Aufmerksamkeit als sie… Wir wissen immer noch nicht, wie alt sie wirklich ist – leben tut sie nun schon etwas über 4 Jahre bei uns.
  • Die #KleineKatze ist immer noch ziemlich pubertierend mit ihren inzwischen 2,5 Jahren. Sie ist erstaunlich wasserverliebt, die Blutergebnisse von der vergangenen Woche ergaben jedoch weder irgendwelche bedrohlichen Symptome noch verwandschaftliche Zusammenhänge mit Fröschen oder ähnlichen Wassertieren. Quaken kann sie allerdings durchaus zu unser aller Erstaunen ähnlich gut.
  • Der #RoterKater wird nächsten Monat tatsächlich 18! Er ist klapperdürr geworden, weshalb auch er zur Blutabnahme verdonnert wurde. Auch er bekam keine bedrohlichen oder auch nur für sein Alter ungewöhnlichen Werte diagnostiziert. Er bekam erneut eine Depotspritze mit Cortison(!) zu seiner Unterstützung und frisst seither auch wieder etwas begeisterter. Uns erstaunt immer noch, dass es mit der regelmäßigen Gabe von Sedonium offenbar möglich ist, ihm sein Leben mit Cortison zu unterstützen. Das war ja in früheren Jahren ein NoGo für ihn. Inzwischen scheint es anders zu sein. Was uns freut.

So what? Einen hoffentlich ruhigen Übergang ins Neue Jahr – so ruhig es denn eben geht. Für uns, für Euch, für Alle!

Doch kein Asthma? Scheint so.

Nachdem die Tierärztin ihm neulich beim derzeit etwa monatlichen Kontrollbesuch bescheinigte, dass sein „Keuchen“ inzwischen vorwiegend nasal klänge, bekam er jetzt doch mal cortisonhaltige Augentropfen, um die Nasenkanäle abzuschwellen. Und siehe da – nach 3 Tagen hatten wir festzustellen, dass wir ihm wohl besser keine Krallenschneidung zugestehen sollten, damit wir ihn überhaupt noch hören, wenn er unterwegs ist. ^^ Was natürlich etwas übertrieben ist – er ist schon noch immer wieder mal auch atemtechnisch zu hören. Er ist jedoch eindeutig auf dem Weg der Genesung.

Er ist deutlich weniger zu hören, er frisst fast jeden Abend seinen vollständigen „Leberwurstball“ (mit Sedonis) und hat „nur“ etwa alle 10 Tage Probleme mit dem Stuhlabsatz, die wir jedoch immer wieder  dramenfrei 🙂 „gelöst“ bekommen. Er frisst, er ist interessiert daran, immer mal wieder die Wohnung zu „besichtigen“ und er zeigt der „Kleinen“ (die inzwischen nicht mehr klein ist und fast so „leicht“ wie er), wo die Harke hängt. So darf es GERN weiter gehen! Wobei es schon auch klasse wäre, wenn die demnächst mal wieder anstehende Blutuntersuchung keinen neuen Grund zur Sorge gäbe. Aber das sehen wir DANN. Erst mal freuen wir uns an dem, was erkennbar (und (nicht) hörbar) ist.