Archiv der Kategorie: Epilepsie

Welch´ hehres Ziel: Kurve kriegen statt Kurve kratzen

Ja, uns ist schon auch klar, dass 18 (in Worten: achtzehn!) Jahre für einen seit 16 Jahren mit Epilepsie lebenden Kater schon ganz schön ausgezeichnet sind. Wir können allerdings offenbar dennoch davon ausgehen, dass der twitterige #Heilschnurrchor, die hier auf dem #Blog Mitlesenden, die Tierärztin und auch alle, die sonst noch um die schwierige hiesige Lage wissen und uns begleiten, dazu beitragen, dass ich vorhin folgende zwei Tweets absetzen konnte:

Das KaKlo hat er auch schon wieder deutlich öfter benutzt (was sicher viel mit der Entwässerungsaktion zu tun hat, der er sich derzeit unterzieht). Ganz allgemein: wir glauben an Wunder. Und wir halten es für denkbar, dass uns wieder eines vor Augen geführt werden könnte.

Wieder mal: geschafft!

Nach ziemlich genau 7 (in Worten: sieben) Monaten haben wir es hier mal wieder mit einer Anfallsserie vom Furchtbarsten zu tun bekommen. Ob es nun acht oder neun oder doch zehn Anfälle innerhalb eines Wochenendes waren, wissen wir nicht. Wie es Matze vom Pfotenland anlässlich der Zahn-OP von Rudi beschrieb, dürfen wir jetzt zwar nicht direkt kernsanieren, aber es wird wohl doch auf eine Grundrenovierung meines Zimmers incl. neuem Sisalteppich ´rauslaufen: aus dem sind die diversen Blutflecken nämlich bisher trotz diverser Bemühungen nicht zu entfernen. Aber wie schrieb es P. Léautaud schon 1907?

Kein Zögern: die Gesundheit meiner Katze Boule.

Ich war irgendwann offensichtlich zu erschöpft, um mitzubekommen, wie genau es am Schluss dazu kam, dass es kam, wie es kam. Ich fand „nur“ eine Blutspur vom Übelsten und das, wo die Nottierärztin doch schon da gewesen war und ihn wegen diverser Anfälle behandelt hatte. Nachdem ich keine Kraft mehr hatte, holte ich mir zusätzliche Hilfe vom Heilschnurrchor bei Twitter. Was sich als sehr weise erwies. Damit hörten die Anfälle nämlich tatsächlich auf. Weiterlesen

Wir keuchen uns so durch – wie das Leben(!) so spielt

Ja, es gibt uns immer noch. Ich wage zu behaupten, dass wir da alle froh drum sind. Wenn es auch zugegebenermaßen gern leichter sein könnte. Hier einfach(!) mal ein Update für die, die hier mitlesen und sich fragen, wie es uns geht.

Es könnte schlechter sein. Wesentlich schlechter. Das ist schon auch wahr. Wir wünschen uns trotzdem, dass es auch mal wieder wesentlich besser werden würde. Und zwar nicht nur bei der nach wie vor meist gut funktionierenden Gabe von Sedonis in Form eines Leberwurstbällchens (merke: besser nicht so fein krümeln, wie es der inzwischen eingesetzte Mörser erlaubt, weil dann so viel Pulvermenge entsteht, die sich nur schwer in die Leberwurst verpacken lässt.) Weiterlesen

Verdacht auf felines Asthma beim roten Kater

Wir waren heute mal wieder bei der inzwischen monatlich fällig scheinenden Tierärztinnen-Visite mit dem roten Kater. Er hat nichts entzündungshemmendes, keine Antibiotika und auch nichts schmerzstillendes bekommen. Das sind die guten Nachrichten. Die weniger guten lauten: er bekam – wieder mal – Cortison, was ja für seine Epilepsie eher suboptimal ist. Für eine verbesserte (Keuch-)Atmung und einen bitte auch wieder verbesserten Appetit (er hat schon wieder mehr als 200g in einem einzigen Monat abgenommen 😦 ) haben die Tierärztin, die Heilpraktikerin und ich der Spritze dennoch zugestimmt.

Die Tierärztin machte den Eindruck, als würde sie sich dazu durchringen, den Verdacht auf felines Asthma zu äußern. Weiterlesen

Kurzmitteilung

…nachdem es nun so scheint, als hätten wir es wirklich „überstanden“ – hier noch rasch und ohne Details das dokumentierende Hinterlegen auf dem Blog – wir hatten Mitte Juni mit 8 (ja – acht!) Anfällen in 48h zu tun 😦 … Weiterlesen

Emotionale Verzweiflung

Der Kater lebt. So weit, so gut. Er hatte 3 Anfälle in den letzten 2 Tagen. Weniger gut. Die vergangenen 24h blieben anfallsfrei. Wiederum gut.

Die aktuelle Medikation ist seit Wochen umfangreich und aufwendig, weil ich der Heilpraktikerin mehr vertraue als der Tierärztin. Dennoch scheint sie nicht wirklich wohin zu führen, wo ich sagen/schreiben/teilen könnte, dass es dem Kater wirklich wieder dauerhaft besser ginge. Statt dessen: immer wieder Rückfälle – vorwiegend in Verstopfung hinein. Und jetzt diese neuerlichen Anfälle. Die Heilpraktikerin meinte mich dann gestern in die Apotheke zu schicken, um zusätzliche Mittel in den Kater zu kriegen. Die führen allerdings offenbar nirgendwo hin, weil er sie schlicht verweigert. Worauf die HP meint, dass ich einfach (??) mal etwas optimistischer an die Angelegenheit heran gehen sollte. Sie will keinen einzigen Anfall mehr. Ich vielleicht?? Nein. Ändert das was? Nein.

Ach ja: bei „bekannten“ Ketten von Tierfuttermittel-Läden gibt es Rescue für Haustiere. Laut HP sind diese mit Glyzerin statt Alkohol haltbar gemacht. Daher sind 2 Tropfen auf 10ml (stilles) Wasser zu geben, bevor das in den Kater kommt. Sonst klebt der Kater. Weshalb das nicht auch auf der Flasche steht? Keine Ahnung.

Kein 6. Anfall – immerhin.

Nach MEINER Wahrnehmung geht es ihm besser, auch wenn er immer noch recht angestrengt atmet. Aber: seine Pupillen sind wieder normaler und er frisst wieder mehr – auch wenn das noch nicht dazu beigetragen hat, dass er tatsächlich auch schon wieder zugenommen hätte. Wir waren heute bei der Blutabnahme und die Tierärztin hat ihn nochmal abgehört, ihm nochmal was zum Entwässern(??) gegeben und er war nochmal auf der Waage. Sie stellte zudem erfreut fest, dass die Schwellung der Lymphknoten zurückgegangen ist.

Nun heißt es abwarten, was die Blutuntersuchung ergibt und derweil weiter Antibiotika geben – was dank der „Sandwich-Technik“ (Leckerliwürstchen aufteilen und Tablette drin verpacken, bevor es wieder zugedrückt wird – das ganze auf einem Unterteller serviert mit diversen Stückchen ohne Tablettenteile und einigen mit) immer noch gut funktioniert. Und Kalorien zuführen, wann immer er daran interessiert ist. Und – bitte, danke, gern – weiter Heilschnurren und Daumen drücken – wir wünschen uns so sehr, dass er es „schafft“.

Der 5. Anfall :( und seine Folgen

Ich durfte inzwischen lernen, dass solche Anfälle auch „begünstigt“ werden können von Atemwegserkrankungen – wir waren heute bei der Tierärztin. Seine Herztöne sind altersentsprechend gut – das ist die gute Nachricht. Es gibt auch kein Wasser, was die Lunge auffüllt – auf die Idee wäre ich nicht gekommen, dass ich mir darum hätte Sorgen machen müssen/können/sollen.

Die weniger guten Nachrichten: geschwollene Lymphknoten im Halsbereich (auf der einen Seite mehr als auf der anderen) und eine Atmung, die sehr anstrengend aussieht. Angesichts seines sonstigen Zustandes hat die Tierärztin nun erst mal eine Stabilisierung „angeregt“ , damit sie ihm dann am Montag Blut abnehmen kann – vorausgesetzt, es geht ihm bis dahin besser. Aktuell schläft er seinen im Titel schon erwähnten 5. Anfall aus, der uns heute früh um 2 ereilte.Immerhin liegt er dafür – er hat die letzten 24-36h schon auch eher sitzend verbracht, was ich jetzt auch nicht so wirklich erholsam aussehend fand.

Ich habe dann nach den folgenden 2 Wachstunden beschlossen, ihn vorsichtshalber in einen großen Transportkorb auf das Bett zu packen, in dem er sowohl sitzen als auch liegen kann. Ich war mir sicher, dass ich es dann trotzdem mit bekäme, falls ein 6. Anfall anstünde – der uns letztlich erspart bliebe. Ich fand es dennoch am sinnvollsten, mir noch 2h Schlaf in seiner Nähe zu geben, wenn ich schon absehen kann, dass ich am Vormittag fahrtauglich sein sollte, um uns zur Tierärztin zu bringen. Er hat es mir verziehen, wie es aussieht.

Nun steht wohl mal wieder eine neuerliche/verstärkte Runde Heilschnurren und Daumen drücken an. Seufz. Danke für Euer Mittun sagen der Rote Kater und seine Dosine.

Kurze anstrengende Nacht

Offenbar sind Matze und Rudi gegen Mitternacht in die Kiste verschwunden oder ihr Heilschnurren, was sonst schon so oft so schnell gewirkt hat und für das wir uns an dieser Stelle mal wieder ausdrücklich bedanken, wurde anderswo dringender gebraucht. Jedenfalls gab es hier um gegen 1 Uhr morgens und dann nochmal um gegen halb 4 nochmal Anfälle :(.Und das kann doch eigentlich nur damit zusammenhängen, dass …, oder? ^^

Anschließend(!) gab es noch eine „undichte Blase“ am Kopfkissen, so dass aktuell die Waschmaschine schon zum zweiten Mal läuft. Dazu ein Kater samt Dosine neben der Spur, die immerhin zusammen sein dürfen, weil der Kater am Aufenthalt in höheren Regionen wie dem Kleiderschrank derzeit auch nur begrenzt interessiert ist – vorausgesetzt, dass die kleine Katze ihn auch unten in Ruhe lässt. Was sie nur tut, wenn sie andere Räume nutzt als er, weil er ganz offenbar derzeit SO DERMASSEN fremd riecht und sich verhält, dass es sie noch mehr beunruhigt als vor dieser Serie. Alles nicht so einfach gerade.

Immerhin hat er einiges an Aufbaufutter akzeptiert – solche Anfälle sind ja schon auch anstrengender für den armen Kerl als für mich. Und es besteht die Hoffnung, dass das aktuell von der Heilpraktikerin genannte Mittel wirklich dafür gesorgt hat, dass es „wenigstens“ keinen 5. Anfall in Serie gibt. Wenigstens das. Seufz.

Weshalb ich dieses Blog begann…

… war einerseits der Wunsch, endlich bloggen zu lernen. Was durch mehr als 365 Beiträge/Artikel inzwischen hinreichend klar sein dürfte. Weshalb ich dieses Blog weiter führe?

  • weil es inzwischen einige Spitz- und Rund-Ohrige gibt, die hier mitlesen und auch – entweder hier oder auf dem entsprechenden Twitter-Konto mit mir/uns vernetzt sind.
  • weil ich immer noch nützlich finde, jederzeit sichtbar zu dokumentieren, wann der letzte (Doppel- oder „Einfach-„)Anfall war.

Heute war mal wieder so ein Tag. Als wäre das Leben gerade nicht anstrengend genug. Nun ist es aber wohl „fertig“ mit einfachen oder doppelten Anfällen für dieses Jahr. Hoffen wir jedenfalls.

Folgen davon, ein Risikopatient zu sein

krankerkaterEigentlich sollte der rote Kater heute operiert werden. Da er jedoch bei seiner letzten OP im April mindestens einen Anfall beim „Einschlafen“ hingelegt hat und nach meiner Einschätzung nochmal einen (deutlich leichteren) beim Wiederwachwerden, kam es anders. Wie schon am einführenden „Eigentlich“ erkennbar sein sollte. Der aktuelle Stand ist folgender: Die Haus-Tierärztin hat sich erst mit mir, dann mit der „Zwischendrin-Tierärztin“ und dann nochmal mit mir in Verbindung gesetzt, um zu klären, ob ich wirklich darauf bestehe, dass der Kater nach so kurzer Zeit erneut Zuhause in Narkose gelegt werden soll.

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Kurzmitteilung

Lieber wäre es uns schon, wenn der rote Kater langsam mal „alt genug“ wäre, dass die Abstände eher (wieder?) DEUTLICH größer würden zwischen 2 Anfällen. Das soll ja angeblich mit den Jahren „immer“ so sein. Ich verdächtige den roten Kater, … Weiterlesen

Es scheint ihm besser zu gehen.

RotkaterAuch wenn er MIR immer noch eher zu viel ruht, tut er das zumindest zeitweilig wieder entspannt, wie es aussieht:
Er hat inzwischen eine Behandlung wegen plasmazellulärer Gingivitis 😦 (Zahnfleischenzündung mit vermutlicher Wiederkehr) hinter sich, frisst seither wieder etwas besser und wird seit einem erneuten „Einbruch“ in normales Fressverhalten auf eine begonnene Bronchitis ^^ behandelt.
Was nun zwar immer noch zu Atem-Nebengeräuschen führt, die ein inzwischen 16-jähriger Kater nach Auskunft der Tierärztin durchaus aufweisen darf. Aber nicht mehr zu wiederkehrenden Hustenanfällen. Es besteht – auch angesichts von wieder mindestens leicht verlängerten Anfall-Zwischenzeiten – die GROSSE Hoffnung, dass es ihm insgesamt wieder besser geht. Hoffen wir, dass es so weiter geht.

Kurzmitteilung

Doof, aber wahr: die aktuellen Ereignisse führ(t)en offenbar dazu, dass der rote Kater jetzt wieder bei einem 6-Wochen-Abstand angekommen ist, was seine epileptischen Anfälle betrifft. Extra-Doof: er hat trotz dieses für ihn relativ kurzen Abstandes einen Doppelanfall „hingelegt“. Wieder mal … Weiterlesen

Er frisst wieder!

freukaterDas Neueste aus Krankenhausen: Der rote Kater hat offenbar das „Schlimmste“ überstanden! 🙂 Er frisst endlich wieder freiwillig, auch wenn es nach Bitte der Tierärztin bitte noch püriertes Nassfutter statt Trockenfutter oder auch nur sein „geliebtes“ gelbes Lux mit Stückchen sein soll. Dass er sich zwischendrin auch mal am Napf der kleinen Katze bedient, wird ihm deshalb nachgesehen, weil die kleine Katze – aus genau diesem Grund – derzeit zwar vor wie nach Kittenfutter bekommt (sie ist schließlich erst ein Dreivierteljahr), dieses – derzeit aktuelle – Kittenfutter jedoch Patéform hat – das ist schon sehr nah dran an püriertem Nassfutter.

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Zwei auf einen Streich

Die kleine Katze hat es offenbar geschafft! 🙂 Sie hat heute endlichendlich das ersehnte zwar noch ERHEBLICH unangenehm duftende, aber immerhin überhaupt Stoffwechselendprodukt in leidlich fester FORM abgegeben! Isses nicht toll? JAJAJA!

Dass der rote Kater heute mal wieder einen Epi-Anfall in Abwesenheit hatte (wobei wir hoffen, dass es mal wieder bei EINEM bleibt), ist weniger schön zu vermerken, gehört aber der Vollständigkeit halber dazu.

Und dann gab es da gerade eben noch DIESES:

2auf1

Einfach groß-artig! Waren zwar nur wenige Minuten, aber die beeindruckendste friedlich wirkende Nähe, die ich bisher zwischen den Beiden gesehen habe! 🙂

Anfall im Arm

Ich dachte, ich wüsste inzwischen, was mir mit (m)einem roten Epi-Kater so an Varianten-Reichtum bei seinen Anfällen begegnen könnte – mit immerhin 12 Jahren „Erfahrung“ könnte das doch eigentlich so sein – dachte ich. Bis vorvergangene Nacht – da lernte ich wieder eine neue Variante kennen:

Der rote Kater begann wieder mal des Nachts mit einem Anfall, was die kleine Katze offenbar erschreckte und die bunte Katze dazu brachte, ihn wieder mal dabei anzugreifen. Ich sehe ihr das regelmäßig nach, versuche jedoch dennoch, den roten Kater zu schützen, der sich weder während noch direkt nach einem Anfall selbst schützen kann. Weiterlesen

Aktueller Stand in Krankenhausen

Die guten Nachrichten zuerst:

  • Es gab bisher keinen Anfall mehr.
  • Der Kater kooperiert erfreulich gut bei der aktuellen Behandlung.
  • Morgen Mittag kommt die Tierärztin.

Sie klingen kurz und knapp, da mich/uns die weniger guten gerade mehr beschäftigen. Die weniger guten Nachrichten daher etwas ausführlicher hinter drein: Weiterlesen

Kurzmitteilung

Einerseits: Scheint so. Immerhin keine weiteren (offensichtlichen) Anfälle mehr. 🙂 Andererseits: Das mit dem rechten Auge scheint jetzt beim linken Auge angekommen. 😦 Und zwar noch, bevor das rechte Auge sich anständig verheilt zeigt. Hat zur Folge, dass der Kater … Weiterlesen

Zylkene statt Wasserspritze

Clipart:Rotes KreuzIch habe seit einiger Zeit wieder eine Blumen-Wasserspritze am Bett stehen – genauer: seit dem letzten „Angriff“, den ich dem roten Kater durchaus „nachgesehen“ habe wegen möglichem Erschrecken seinerseits.

Gestern Abend nach dem Schlafen gehen hingegen war ich noch längere Zeit mit den Auswirkungen meines lästigen Reizhustens beschäftigt und habe es tatsächlich „gewagt“, mich trotz kätzischer  „Belagerung“ auf die Seite drehen zu wollen. Fünf Minuten später hatte ich eine aggressive rote Pfote am Auge und anschließend einen Kater auf Abstand. Weiterlesen