Archiv der Kategorie: Futter

Futter ist DIE Dreh- und Angelschraube, wenn ein Tier erkrankt oder krank ist oder als solches wahrgenommen wird.

Der Schmalzliebhaber

Heute gar nicht viel Text. Nur so viel:

Anerkennende Worte und Taten

dankeVielen Dank Euch allen, die Ihr uns in dieser schwierigen Zeit so wunderbar unterstützt habt! Wir sind noch nicht ganz „fertig“, weil es nun mal ist, wie es ist, es bleibt aber weiterhin bei Fortschrittsberichten. 🙂

Der rote Kater frisst und trinkt und geht auf´s KaKlo und nimmt insgesamt wieder deutlich sichtbarer am Familienleben teil. Er bekam heute seine vorläufig letzte Antibiosespritze und darf nun mit uns gemeinsam sehen, wie wir sein „Dauerthema“ Darmträgheit wieder besser gelöst bekommen als derzeit. Derzeit ist ungefähr jeden zweiten Tag ein „nichtselbstständiger Vorfall“ dran, was bitte gern noch besser werden darf. Wenn es nämlich der Unterstützung bedarf, folgt derzeit leider zumeist zunächst Kotzeritis. Auch wenn der Kater anschließend nach einer gewissen Wartezeit bereit ist, die „entgangene Flüssigkeit“ sowie das ebenso entgangene Futter wieder „aufzufüllen“ – anstrengend bleibt so etwas ja dennoch. Unterstützung kommt von uns durch uns in Form von möglichst sanfter Massage im fraglichen Bereich, außerdem immer wieder Versuche, ihm „Zauberpaste“, „sein“ Kürbiskernölextrakt sowie natürlich das sich als sehr nützlich erwiesen habende Fibre-Futter zu „verkaufen“. Was mal mehr und mal weniger gut klappt.

Aktuell auszutestende Empfehlungen: Mag er vielleicht zwiebelfreies(!) Schweineschmalz? Und: was passiert, wenn er wieder mal das früher häufig genutzte Angebot der Treppengymnastik zur Verfügung gestellt bekommt? Ansonsten: Angedickte Flohsamen und ab morgen auch mal der Versuch, Leinsamen anzudicken und zwecks Vertreibung von Blausäure mindestens 15min. zu kochenden Leinsamenbrei unter sein Futter zu mischen.

Ach ja: die Heilpraktikerin war ebenso interessiert zu hören wie die Tierärztin, dass der rote Kater jetzt seit einer Woche NICHT weiter abgenommen, sondern im Gegenteil sogar etwas zugenommen hat. Ja – es sind „nur“ Zahlen im zweistelligen Gramm-Bereich, aber die Waage hat sich heute nachmittag dann doch mal bereit erklärt, den nächsten Hunderstel-Bereich anzuzeigen. 🙂 Da können wir eigentlich nur dem Katzenkater zustimmen:

Bis demnächst mal wieder! ^^

Wir keuchen uns so durch – wie das Leben(!) so spielt

Ja, es gibt uns immer noch. Ich wage zu behaupten, dass wir da alle froh drum sind. Wenn es auch zugegebenermaßen gern leichter sein könnte. Hier einfach(!) mal ein Update für die, die hier mitlesen und sich fragen, wie es uns geht.

Es könnte schlechter sein. Wesentlich schlechter. Das ist schon auch wahr. Wir wünschen uns trotzdem, dass es auch mal wieder wesentlich besser werden würde. Und zwar nicht nur bei der nach wie vor meist gut funktionierenden Gabe von Sedonis in Form eines Leberwurstbällchens (merke: besser nicht so fein krümeln, wie es der inzwischen eingesetzte Mörser erlaubt, weil dann so viel Pulvermenge entsteht, die sich nur schwer in die Leberwurst verpacken lässt.) Weiterlesen

Ideen mit Kalorien bei Appetitlosigkeit

BesteckJa – selbstverständlich ist es vor allem wichtig, die Ursache herauszufinden und zu beseitigen. Aber – wie bei uns dieses Mal – dauert so etwas ja manchmal doch etwas länger als die Futtermittelbeauftragte das gern sähe. Falls dieser Fall auch bei anderen Futtermittelbeauftragten auftritt, freuen diese sich vielleicht ebenso wie ich, wenn ich mal wieder in meinem „Archiv“ stöbere, was mir so alles an Tipps begegnet ist. In den Kommentaren wäre auch noch der eine oder andere Platz für Ergänzungen! 🙂 Weiterlesen

Er frisst wieder!

freukaterDas Neueste aus Krankenhausen: Der rote Kater hat offenbar das „Schlimmste“ überstanden! 🙂 Er frisst endlich wieder freiwillig, auch wenn es nach Bitte der Tierärztin bitte noch püriertes Nassfutter statt Trockenfutter oder auch nur sein „geliebtes“ gelbes Lux mit Stückchen sein soll. Dass er sich zwischendrin auch mal am Napf der kleinen Katze bedient, wird ihm deshalb nachgesehen, weil die kleine Katze – aus genau diesem Grund – derzeit zwar vor wie nach Kittenfutter bekommt (sie ist schließlich erst ein Dreivierteljahr), dieses – derzeit aktuelle – Kittenfutter jedoch Patéform hat – das ist schon sehr nah dran an püriertem Nassfutter.

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Kurzmitteilung

Was? Da freut sich eine einen Kullerkeks über korrekt im KaKlo „abgelegte“ Stoffwechselendprodukte, die nur noch wenig Blut enthalten?? Wie kann das wohl sein? Na ja – nachdem wir vor 36h ein nur halb so großes „Geschenk“ nach diverse (Über-)Anstrengung … Weiterlesen

Galerie

Karton-Spielereien

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Karton-Spielereien (Untertitel: Größenvergleich(e)) Weiterlesen

Zylkene statt Wasserspritze

Clipart:Rotes KreuzIch habe seit einiger Zeit wieder eine Blumen-Wasserspritze am Bett stehen – genauer: seit dem letzten „Angriff“, den ich dem roten Kater durchaus „nachgesehen“ habe wegen möglichem Erschrecken seinerseits.

Gestern Abend nach dem Schlafen gehen hingegen war ich noch längere Zeit mit den Auswirkungen meines lästigen Reizhustens beschäftigt und habe es tatsächlich „gewagt“, mich trotz kätzischer  „Belagerung“ auf die Seite drehen zu wollen. Fünf Minuten später hatte ich eine aggressive rote Pfote am Auge und anschließend einen Kater auf Abstand. Weiterlesen

Huhn in unterschiedlichen Formen

HuhnDieser Kater ist derzeit mit Huhn und Reis zu ernähren. Das Huhn darf entweder roh sein (dann sollte es jedoch vor dem Verzehr kurze Zeit in warmes Wasser gelegt werden, um die Kühlschranktemperatur loszuwerden) oder eben gekocht und dann auf jeden Fall knochenfrei, da beim Kochen (oder in der Luxusvariante gebraten) eine Veränderung in der Knochenstruktur erfolgt. Ach ja – Möhren gingen auch. Dann am Besten püriert – gibt es fertig in der Babynahrungsabteilung als „Rohstoff“ zum Untermischen. Und Heilerde, falls vorhanden – die aber sinnvollerweise nur prisenweise. Weiterlesen

Zucker im (Fertig-)Futter – muss das wirklich sein??

entsetztEntsetzen in der Stimme und im Blick gab es heute gleich 2x.

Heute war ich im Futterhaus und erfuhr, dass das vom roten Kater bevorzugte Futter dort bald nicht mehr zu bekommen sein wird („sein heiß geliebtes“ Pate von Felix mit immerhin mehr als 10% Fleischanteil). Weiterlesen

Kurzmitteilung

Beschreibung der unerwartet kleinen Konsistenz des Kittenfutters von Premiere. Weiterlesen

Joghurt oder Lactulose-Sirup oder noch anders?

TelefonGestern telefonierte ich mit einer Kusine, die mit einem älteren Kater lebt. Es kam, wie es kommen „musste“ und wir redeten auch über unsere Spitzohren^^.

Sie berichtete, dass sie in regelmäßigen Abständen selbst Joghurt ansetzt, um diesen dem Kater zu verabreichen – jeweils einen Löffel täglich.

Dazu verwendet sie Joghurtkultur, die sie in Milch packt. Innerhalb von 6-12h sollte die Milch dann „infiziert“ sein. Gefahr: sie könnte umkippen (nein – nicht die Kusine) und bitter werden. Gefahr, die ich sehe – Katzen und Kater sollten eher keine Lactose bekommen. sollte ich also Laktosefreien Joghurt sowie ebensolche Milch verwenden oder ist die Lactose das, was die Vermehrung überhaupt bewirkt? Weiterlesen

Update: Sieht derzeit alles wieder ruhiger aus – immerhin.

Wie es aussieht, hat „irgend etwas“ geholfen – das Gut zureden, das Geduld aufbringen oder auch das Mittel, was der rote Kater vorgestern nochmal bekam. Es gab bisher weder einen neuerlichen Anfall noch neuerliche „Ausfälle“ in meine Richtung. 🙂 🙂 🙂

Er ist immer noch leicht „vergrätzt“ bezogen auf den braunen Kater, aber das finde ich durchaus „nachvollziehbar“. Der braune Kater ist nämlich derzeit eher anstrengend drauf – will gern wieder vermehrt fressen, was ich nachvollziehbar finde, weil die Zweitdosine immer wieder „dazwischen funkt“ – kleine Leckerligaben, wenn er gar zu sehr nervt, führen dazu, dass er findet, er sollte jetzt doch noch mal probieren, was passiert, wenn er mal wieder nervt :(. Alles hat eine Folge – wann und wie auch immer. Auch die gelegentliche Gabe von Resten bei Tisch führt eher zu mehr als zu weniger Bettelverhalten. Dinge, die Konsequenzen haben, haben nun mal Konsequenzen, so einfach (und manchmal eben auch nervig) ist das.

Was seitdem geschah …

clipart: katzenkisteSeit Ende Juni gab es hier keine Artikel mehr. Jetzt gibt es mal wieder einen. Es gibt da nämlich jeMANNden ;), der sich offenbar motiviert fühlt, mich zu motivieren. Oder so. Hier also mal endlich ein Update – ohne Garantie auf Weitere, aber das ist nun mal so im Netz der Netze – manchmal geht es und manchmal bleibt es.

Wer bestimmt, wann es Fressen gibt?

Wir sind immer noch dabei, die richtige Menge Insulin herauszufinden, die der zuckerkranke braune Kater braucht. Immerhin ist inzwischen der im Urin enthaltene Zucker herunter gegangen, den wir ja alle paar Tage mit den Teststreifen kontrollieren. Die „Tagesprofile“ sind immer noch schwerer als erhofft, aber doch möglich. Sie zeigen, dass er auf die verabreichte Insulin-Sorte „erwartungsgemäß“ reagiert mit einem ausreichend langsamen „Ab-Fall“ und einem langsamen Wiederanstieg des Blutzucker-Wertes.Was ja auch schon mal was ist.

Als ich mit der Tierärztin nochmal darüber redete, dass wir uns auch mehr Schlaf erhoffen, wenn der Kater richtig „eingestellt“ wäre, machte sie klar, dass das nur über feste Futterzeiten möglich werden wird.

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Futterzellulose und andere Andickungen

Im November 2009 (was – so lange ist das schon her??) berichtete ich ja schon davon, dem braunen Kater so genannten Frischmöhrenpellets anzudienen. Diese enthalten kaum Kalorien, füllen den Magen und könnten so dafür sorgen, dass er zufriedener ist. Wir fanden sie im Futterhaus – allerdings nicht bei den Katzenbedarfsartikeln, sondern eher an der Kasse nachgefragt. Die Firma heißt Olewo und hier ist eine hübsch bebilderte Anleitung, wie das Zeug zu „verdünnisieren“ ist. Wir kommen mit der beschriebenen Menge bei unserem „mittelgroßen“ Spitzohr ^^ etwa 5 Mahlzeiten weit.

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Diva trifft Quengelbengel

Jajaja – es geht uns verhältnismäßig wirklich wieder allen wieder ganz schön GUT. Nur dass der braune Kater inzwischen dazu übergegangen ist, uns die Ohren vollzuquengeln, das ist etwas anstrengend. Er hat inzwischen schon wieder 300(!!) g zugenommen, das finden wir durchaus nicht sooo wenig. Er IST (oder: ISST oder FRisSt?) aber auch sowas von schnell, dass wir während der Futterzeiten dauernd damit beschäftigt sind, zu schauen, dass er dem roten Kater auch hin und wieder noch was „übrig lässt“. Nebenbei (??) quengelt er dann aber auch noch zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten, als hätte er seit (gefühlten) ungefähr 3 TAGEN (!!) nichts mehr gehabt. Scheint eine Auswirkung des offenbar anschlagenden Insulins zu sein.

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Erkennbare Besserungsaussichten in Katerhausen

Wie WUNDERBAR – es gibt GUTE Nachrichten! Noch dazu mehrere ^^ ^^ – nämlich von 2 kranken Katern, die inzwischen wieder weitgehend knurr- und fauchfrei miteinander in Kontakt sind. Und mit uns. Sie dürfen noch kein TroFu, aber sonst sind wir alle SEHR zufrieden 🙂 – das ist ganz schön toll!!!

  • Der rote Kater ist inzwischen offenbar wieder gut in der Lage, seinen Anteil an Aufmerksamkeit und Futter einzufordern und er macht auch wieder, wohin er soll 🙂
  • Der braune Kater bekam auf Empfehlung des Kardiologen vorgestern noch mal eine Entwässerungsspritze, weil da irgendwelche „Verschattungen“ beim Röntgen sichtbar waren. Heute bekam er „nur“ noch mal eine Antibiosespritze – das „dürfen“ wir noch 2x erledigen.

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(Kleine) Fortschritte erkannt

Nur gaaanz kurz ein Update vom braunen Kater und seinen bzw. unseren Fortschritten:

  • Werte im Urin sind immer noch zu hoch – es gibt allerdings immerhin nach wie vor keine Ketone 🙂
  • Gewicht gleichbleibend bei 200g zugenommen seit Futterumstellung
  • Spürbar (!) weniger nächtliche Quengelattacken durch den braunen Kater
  • Insgesamt besseres „Aussehen“ (nach der voreingenommenen Meinung der Dosine^°)
  • Das tägliche Spritzen klappt mit mehr Gelassenheit besser als vermutet.
  • Am Wochenende erfolgt der Versuch, ein Tagesprofil zu erstellen, wie bereits hier erwähnt.

Fortsetzung folgt.

Antworten und Unklarheiten

Letzte Woche habe ich ja u.a. die folgenden Fragen hier veröffentlicht:

  1. Führt das Spritzen dazu, dass der Kater das ganz normale Futter fressen könnte?
  2. Führt das Spezialfutter dazu, dass die Werte sich schneller (oder überhaupt) normalisieren?
  3. Dürfte er trotzdem (verdünnte) Katzenmilch? Oder nur mehr laktosefreie Milch?
  4. Was ist mit Vitaminflocken?
  5. Schadet es den Anderen, die ja nicht zuckerkrank sind, wenn sie das spezielle Diabetes- TroFu als Leckerligabe immer wieder zu sich nehmen?

Dazu gab es am Freitag die folgenden Antworten von der Tierärztin:

  1. Es könnte passieren, dass er auch wieder normales Futter fressen SOLL – nämlich dann, wenn er das Diätfutter ablehnt. Das tut er jedoch bisher nicht.
  2. Das Spezialfutter führt bisher offenbar v.a. dazu, dass er derzeit offenbar aufgehört hat, abzunehmen :). Meist hilft es dabei, dass sich die Werte nicht verschlechtern, was ja auch schon mal was ist.
  3. Wenn in der Katzenmilch kein Zucker ist (Inhaltsangaben durchlesen), darf er auch weiterhin (verdünnte) Katzenmilch wie vorher auch.
  4. Vitaminflocken sind völlig unproblematisch – die enthalten ja von Hause aus kein Zucker. Auch Maltpaste geht wie bisher (obwohl sie ja Zucker enthält).
  5. So lange die anderen Tiere nicht ausschließlich das Diätfutter zu sich nehmen, ist es in Ordnung, das TroFu als Leckerli zu verwenden.

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