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Erfreuliche Nacktbauch-Aufnahmen

Jfreukateruch hu zum Zweiten. Dieses Mal, weil die Sonografie-Ergebnisse so „erfolgreich“ waren. Nicht nur, dass – am Allerwichtigsten – keine tumöresen oder wie die Teile heißen – Entwicklungen erkennbar waren, auch die übrigen Organe sind „vorwiegend altersgemäß unauffällig“:

  • Keine „ausgefransten“ Nieren
  • Normal kleine Leber
  • Unauffällige Bauchspeicheldrüse
  • leicht verdickte Muskeln im Herzbereich, was durchaus ebenfalls altersgemäß sein kann und jedenfalls keine chemischen Medikamente rechtfertigt oder gar „Schlimmeres“.

Kein Anfall auf der Fahrt dorthin oder wieder nach Hause und ein ENORM kooperativer Kater, der ausgesprochen aufmerksam und zuvorkommend behandelt wurde. Ich durfte die ganze Zeit im Kontakt mit ihm sein, ihm gut zureden, ihn halten und ihm versichern, dass alles gut werden wird. Die Schermaschine hat er in meinem Arm über sich ergehen lassen und er durfte zwischendrin auch immer mal das entsprechende Behandlungszimmer erkunden. Kurz: ich bin sehr erleichtert und vermute, auch das wird seiner Genesung durchaus förderlich sein. Nun wird seine Ernährung mal komplett auf Fibre Response umgestellt und wir schauen, ob das dazu führt, dass er öfter (und schmerzfreier?) als alle 36h seinen Darm entleeren wird.

Blut im Stuhl der kleinen Katze

blutBlut im Stuhl hat für mich immer noch etwas deutlich beunruhigendes. Nachdem die Katze jetzt einige wenige Tage mit Durchfall auf sich aufmerksam machte (den sie immerhin noch ganz regelmäßig INS Klo platzierte), ist sie natürlich auch schon einige Tage in entsprechender heilpraktischer/homöopathischer Behandlung. Was zunächst eher so wirkte, als würde es aufgrund der Behandlung und verändertem verdauungsfreundlicherem Futter von ziemlich flüssiger Konsistenz in eher breiartige Form übergehen, ergab dann heute früh sichtbar Blut als „Abschluss“ des Toilettengangs. Weiterlesen

Forsythienverortung

Foto: Frisch gepflanzte Forsythie mit EfeuNeulich war ich mal wieder, wo der weiße Kater begraben wurde. Es lag kein Schnee mehr, statt dessen wirkte es sehr „ewigkeitsgrün“. Woraufhin ich beschloss, dass ich daran gern etwas ändern würde. Also änderte ich etwas: nun gibt es dort einen Forsythienstrauch. Auch wenn er noch reichlich „kümmerlich“ ausschaut – ich schätze, wenn er den ganzen Sommer Zeit haben wird zum Wachsen und sich verwurzeln, dann wird es im nächsten Frühjahr sehr Gelb dort ausschauen. Ich darf mich schon heute daran freuen und bin froh, diesem Ort eine zusätzliche Farbe spendiert zu haben.

Auf diese Weise komme ich dann – hoffentlich – bald mal wieder dazu, hier etwas zu WordPress zu schreiben. Oder auch zu den Möglichkeiten einer Kopie des  Bildschirminhaltes – mal abwarten.

Das Leben geht weiter

Foto: weisser Katerund doch ist es anders jetzt – mit einem weißen Kater, der als himmlischer Herzenskater nun keine Schmerzen mehr hat. Wir hatten etwas über 9 Jahre miteinander und die SCHÖNEN Erinnerungen überwiegen ganz eindeutig. Dennoch – oder wohl genau deswegen – hätte ich uns NOCH MEHR (schöne und schmerzfreie) Zeit miteinander gewünscht.

Vermutlich gibt es hier im Laufe der Zeit noch das Eine oder Andere zu lesen aus den (in mindestens zweierlei Hinsicht) letzten Wochen. Erst mal ist dies die „offizielle“ Mitteilung hier auf dem Blog – für die unter Euch, die „nur“ hier mitlesen und es nicht schon via Twitter erfahren haben oder dadurch, dass sie mich gefragt haben oder ich es erzählt habe. Wir vermissen ihn immer noch und wohl auch weiterhin.

Und: Danke für Euer Mit-Dran-Denken, Mit-Pfötchen-Drücken und für die diversen Beileidsbekundungen.

Futterverweigerung aufgrund Lactulosebeigabe?

Nachdem es heute früh zwar vom weißen Kater eine „begeisterte“ Futterinteressensbekundung“ gab, als ich dabei war, die hiesigen Fellnasennäpfe vorzubereiten, gab es dann jedoch keinerlei Futterinteresse nach 2-maligen Vorsichtigen Anlecken der Vitaminflocken. Angesichts einer relativ ruhigen 🙂 Nacht, in der ich „gescharrte Löcher“ offenbar v.a. geträumt habe, statt dass der weiße Kater sie auch wirklich erzeugte, hätte ich ruhig (??) misstrauisch sein dürfen. War ich aber zu wenig, wie es aussieht. Nun bin ich trotz nachmittäglich vereinbarten Termin zur Wiedervorstellung einfach doch schon früh losgefahren mit mich vorher lauthals anschnurrendem Kater. Ergebnis:

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Schwere Entscheidung

Nun wissen „wir“ es also – ein Adenokarzinom im Enddarm des weißen Katers. Auf „Deutsch“ bedeutet das Darmkrebs -und weil das bösartig ist, gibt es offenbar vor allem 2 Varianten: die Lebensqualität für die letzte Zeit unterstützend sicherstellen und derweil VIEL Zuversicht und Liebe dazugeben. Oder eine evtl. funktionierende „große“ OP mit lebensverlängernder Option auf evtl. 1 zusätzliches Jahr, falls es (noch) keine Metastasen gibt.

Ja – es gäbe auch noch sowas wie Chemotherapie oder Strahlentherapie und vorher noch eine Computertomografie, um festzustellen, ob es (sichtbare) Metastasen gibt. Die Therapien klingen laut Auskunft der Klinik nur mäßig erfolgversprechend OHNE OP und ich möge bitte auch die Nebenwirkungsmöglichkeiten/-wahrscheinlichkeiten bedenken. Die Tomographie würde einVollnarkose bedingen. Alles eher unerfreulich. Fortsetzung folgt.