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Meine kurze Geschichte mit Lady Macbeth

LadyWährend ich noch darauf wartete, dass meinem Antrag zur Fernadoption der von mir erst vor wenigen Wochen persönlich kennen gelernten Lady Macbeth „statt gegeben“ würde, bekam ich eine sehr traurige Mail:

…mitteilen, dass Lady Macbeth ganz plötzlich am vergangenen Donnerstag verstorben ist. Sie wurde morgens tot gefunden. Vorher fiel auf, dass Lady M. in den letzten Wochen dünner geworden ist. Am letzten Montag wurde ihr deshalb Blut abgenommen, um es ins Labor zu schicken.

Wir wollten erfahren, ob sie an einer Krankheit leidet oder einen Tumor hat… Sie musste dazu in Narkose, denn es war im wachen Zustand nicht möglich, ihr Blut abzunehmen. Die Resultate ergaben, dass sie an einer Niereninsuffizienz leidet. Die Werte waren leider sehr hoch und wahrscheinlich hat die Narkose sie noch zusätzlich geschwächt.

Sie wurde am Mittwoch in einen Käfig in der Krankenstation gesetzt und die Therapie sollte am Donnerstag beginnen, um ihre Nieren zu unterstützen. Ihr Tod kam für alle sehr unerwartet und wir sind noch immer sehr traurig, dass es keine besorgniserregenden Anzeichen vorher gab. Daher können Sie sie auch nicht mehr aus der Ferne unterstützen.

Ja, sie lebte mit nur noch drei Beinen, war taub und es wurde – als wäre das Andere nicht genug – Ataxie diagnostiziert. Ich hätte ihr (und mir) dennoch gewünscht, sie hätte länger leben dürfen.

Folgen davon, ein Risikopatient zu sein

krankerkaterEigentlich sollte der rote Kater heute operiert werden. Da er jedoch bei seiner letzten OP im April mindestens einen Anfall beim „Einschlafen“ hingelegt hat und nach meiner Einschätzung nochmal einen (deutlich leichteren) beim Wiederwachwerden, kam es anders. Wie schon am einführenden „Eigentlich“ erkennbar sein sollte. Der aktuelle Stand ist folgender: Die Haus-Tierärztin hat sich erst mit mir, dann mit der „Zwischendrin-Tierärztin“ und dann nochmal mit mir in Verbindung gesetzt, um zu klären, ob ich wirklich darauf bestehe, dass der Kater nach so kurzer Zeit erneut Zuhause in Narkose gelegt werden soll.

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Findelkatze ohne Bleiberecht

FindelkatzeNein – dieses hübsche Tier haben wir natürlich NICHT zufällig in unserem Badezimmerschrank gefunden. Sondern auf dem Weg zum Brötchen-Kauf. Es (wohl eher: sie) saß ängstlich und halsbandlos hinter einem Gitter einer Erdgeschoss-Wohnung, die offenbar unbewohnt war. Damit sie aufhört, so panisch zu schauen und auch nicht unter die sprichwörtlichen (Auto-)Räder kommt, wurde sie von dort befreit und zog zunächst in unser Badezimmer, um sich beruhigen zu können.

Derweil wurde entschieden, dass sie trotz oder wohl eher wegen ihrer nach der Beruhigung gezeigten Zutraulichkeit kein Bleiberecht eingeräumt bekommt, da ihr Fell auf ein Draußen-Leben eingerichtet scheint und sie auch sonst einen gesunden Eindruck macht. Wie sie hinter das besagte Fenstergitter geraten ist, bleibt uns verschlossen. Da zudem eine Nachbarin meinte, dass sie die Katze schon öfter mal gesehen hat, durfte (bzw. musste) ich sie (schweren Herzens) wieder in den Transportkorb setzen und sie zurück in die Freiheit lassen.

Ich bin gespannt, ob ich auf die daraufhin ausgehängten Zettel noch eine Information bekomme, wer sie sonst vermisst hätte. Oder ob ich/wir sie sonst noch mal wieder sehen. Und dann die Entscheidung vielleicht doch anders ausfällt. Erst mal ist es so. Beim nächsten Mal würde bestimmt ein Besuch bei der Tierärztin fällig, um zu erfahren, ob sie vielleicht gechippt ist. Und natürlich, um mehr über ihren Gesundheitszustand zu erfahren. Aber wer weiß, ob es ein nächstes Mal geben wird. Ich/wir jedenfalls nicht.

Kurzmitteilung

…ist eindeutig: wer 🐱 sich mehr für Futter/Leckerlis interessiert als dafür, dass ein Katzengeschirr um Hals und Brust platziert wird, bekommt eben das um Hals und Brust gelegt. Und wird natürlich gelobt und weiter mit Leckerlis davon abgelenkt, dass sie … Weiterlesen

Galerie

Gefangen im Netz? Nein. Das Netz gefangen? Ja.

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Zwischendrin mal etwas Spielerisches.

FilzdrahtDie kleine Katze findet den Cat Dancer ja schon eine ziemliche Weile ziemlich klasse. Ich habe aber vergessen, dass er so heißt. Also habe ich im Internet nach „Katze, Spielzeug, Fliege“ gesucht. Gefunden habe ich daraufhin das. Das war jetzt noch nicht ganz das, was ich meinte. Es hat mir  aber eine wunderbare Anregung gegeben: Filz statt Papp-Röllchen bringt den ca. 90cm langen Draht wieder zurück in Funktion! 🙂

Es wippt und dreht sich und ist inzwischen schon wieder deutlich „benutzt“. Insofern scheint etwas dran zu sein an der Feststellung von Friederike: Katzenzungen und Filz scheinen keine ideale Kombination zu sein. Macht aber nichts. Hauptsache, es beschäftigt die kleine Katze. Und das tut es. Und der gelbe Faden ist dafür da, das Ende des am Ende zum Filzfesthalten umgebogenen Drahtes zu verbergen. Muss immer mal neu verknotet werden, Macht aber ebenfalls nichts. Hauptsache… ^^

Impfen und geimpft werden

spritze

Wie ich bereits hier berichtete, hat die kleine Katze ja die zweite Impfung deutlich besser vertragen als die erste. Als ich davon einer Freundin berichtete, teilte sie mit mir ihre diesbezüglichen Erfahrungen:

Noch häufiger als der Impfstoff selbst produzieren die „Hilfs- und Zusatzstoffe“, die in der Lösung sind (je nach Hersteller unterschiedliche, trotz desselben Impfstoffs) die meisten Unverträglichkeiten. Ihr Tierarzt verwendet daher Impfstoffe der Firma „Merial“. Weiterlesen

Kracht es bei Euch auch schon?

Silvester.Hier kracht es allen Warnungen für Billigböller zum Trotz schon wieder deutlich öfter als im Rest des Jahres. Das bringt mich denn doch mal dazu, den mir von Liesbeth zugeschickten Artikel zu verlinken, auch wenn dort ein/der Hund zuerst genannt wird, was uns hier wohl auf immer rätselhaft bleiben wird, wie so etwas sein kann^^:

Entspanntes Silvester mit Hund und Katze

Dazu zwei bis drei Anmerkungen von der Dosine: Weiterlesen

Bunte Katze zieht hier ein

Wir sind schon länger in Kontakt mit einer Katzen-Auffangstation. Ich drücke mir dort häufiger mal die Nase platt, wenn „es sich so ergibt“. Und was auch immer gerade wieder „übrig“ ist für Spitzohren – weil es mal wieder andere Bedürfnisse im hiesigen Haushalt gibt – das landet dann dort.

Nun landet mal „was“ (genauer: wer) von dort hier: eine bunte Katze. Wir haben schon seit dem Tod des weißen Katers darüber nachgedacht, wie es hier weiter gehen würde, wenn nur mehr ein Spitzohrenpaar hier „übrig bleibt“. Weiterlesen

Winteralarm in Schneehausen

Ich dachte wirklich, dass es das war mit der „gelungenen“ Einfang-Aktion Mitte November. Ich denke öfter an das Patentier und insbesondere bei den Massen von Schnee, die derzeit die deutschen Lande überziehen, finde ich es die richtige Entscheidung. Ja – ich hätte mich dann halt vermehrt gekümmert, das schon. Dennoch ist es mal schon so, dass unsere „echten“ StubentigerInnen es grad DrInnen ^^ besser zu haben scheinen als Draußentiere. Ja – diese Draußentiere haben mehr/dichteres Fell, und wenn sie schon mehr als einen Winter draußen verbracht haben, dann sollten sie ihre Verstecke und Futterstellen auch kennen.

Dennoch war ich vor einigen Tagen etwas irritiert, als ich an der alten Versteckstelle Pfotenspuren fand, die KEINE Hundepfoten waren. Ich „hoffte“ sehr, dass es sich hierbei vielleicht um „den“ neugierigen Hin- und wieder-Besucher handeln würde, von dem ich ja weiß, dass er immer mal wieder im Freien unterwegs ist. Der wollte dann vielleicht einfach mal nach seinen (Ex-)Kumpels schauen? Oder hat doch das Patentier einen  Weg gefunden, wieder auf den Hof zu kommen? Weiterlesen

Das war das …

Nun sind sie eingefangen. Und die beiden Schwarzen werden nun auf einem privaten „Gnadenhof“ landen. Dort dürfen sie zusammen bleiben und draußen sein, wenn sie das wollen. Gerade wurde ich angerufen und mit entsprechenden „Details“ versorgt. Es handelt sich beiden um Kater, einer etwa 6 Jahre alt (und kastriert gewesen) und bei Paulila handelt es sich um einen etwa 12-13 Jahre alten (Ex-)Herrn (!) mit nur mehr einem (!) (nun sanierten^^) Zahn, somit wohl eher um Paulilo als um Paulila 😉

Das braune Tier der Hofbande allerdings – das ist seit heute im Katerhimmel – es hatte das ganze Maul voller Geschwüre :(. Natürlich macht sich die Katzenfrau jetzt die „bekannten“ Vorwürfe, dass sie eher hätte handeln sollen/müssen – schließlich sei ihr schon vor einigen Wochen aufgefallen, dass das Tier nur noch wenig fressen würde. Ja – schon – nur – scheu war das Tier die ganze Zeit über – insofern handelte sie so schnell, wie sie konnte und das Tier es zugelassen hat.

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Da war es nur noch eins…

…weil nämlich die Fangaktion der vergangenen Nacht das zweite schwarze Tier sowie das braune Tier erfolgreich eingefangen hat. Und nun? Soll ich bitte weiterhin NICHT füttern, damit das Patentier aus reinen Kohldampfgründen dann heute Nacht in die Falle geht. Es gibt Dinge, die ich einfacher finde…

Wie viel Sinn liegt darin?

Mir ist vor einigen wenigen Wochen bekannt geworden, dass es eine Frau gibt, die seit ca. 2 Jahren die noch verbliebenen 3 Draußentiere von unserem Arbeitshof füttert. Anfangs fand ich das beruhigend und entlastend. So konnte ich darauf vertrauen, dass das Patentier auch am Wochenende oder/und in meinem Urlaub sicher gefüttert werden wird.

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Veros Bastelgarten

HFotodoku, wie eine Isomatte zur besseren Isolierung einer Höhle beitragen kannier die aktuellsten Fotos aus dem Katzen- bzw. Katergartenbereich unseres Hofs. Inzwischen wurde die Isomatte in die Höhle integriert – einfach erst mal den Innendurchmesser ausgemessen MIT Matte, dann Matte wieder herausgefaltet, mit auseinander gebogenen Büroklammern an der „Schnittstelle“ die beiden Lagen aufeinander fixiert und Matte wieder hinein geschoben. Darauf gelegt eine bereits dort deponierte Pappe sowie ein ehemaliges Sitzkissen. Weiterlesen

Leichtsinn ohne Strafe?

Da saßen wir ganz entspannt auf unserem Balkon, als es plötzlich klingelt. Da wäre eine Katze (genauer: ein Kater) offenbar vom Balkon gefallen, ob das unser Tier wäre. Unsere Tiere mal schnell Zählen ergab, dass es sicher NICHT unser Tier sein kann. Wäre schon auch eher sehr unwahrscheinlich gewesen angesichts unserer doch eher langjährig zu nennenden Erfahrungen mit ausstiegsinteressierten Spitzohren^^. Natürlich sind wir trotzdem runter gegangen zum Feststellen, ob wir irgendwas Sinnvolles beitragen können. Konnten wir 🙂 .

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Vom 7. Sinn eines Patentiers

Um es mit den vermuteten „Gedanken“ von Paulila zu formulieren: „Für wie blöd hält mich meine Patentante eigentlich??“ Ja – natürlich nächtige ich auch mal in der Höhle und lasse mich immer wieder sehen. In Ausnahmefällen sogar mal kurz berühren. Aber in so ein Metallding steigen, um an Futter zu kommen? Nein, danke.“

Wobei das Foto natürlich zugegebenermaßen auf den 1. Blick mehr Holz als Draht zeigt. 😉 Dennoch ist es wohl schon dem 7. Sinn dieses Tiers zuzurechnen, wenn sie/er beschließt, dass es nur lange genug warten muss, um dann doch noch Futter zu bekommen. Und so war es dann auch. Nachmittags gab es nämlich wieder einen klaren Sichtkontakt mit Paulila. 🙂 Immerhin. Ich kam mit Fressen und wenig Zeit/Ruhe, während sie/er das Restfutter aus der Falle erstmals nicht bis auf den letzten Krümel vertilgt hatte. Aber immerhin – sie/er kam. Es scheint also, sie/er könne schon wahrnehmen, ob es gerade „gefährlich“ ist oder ungefährlich. Weiterlesen

Mein erster Katzenfalleneinsatz

Hilfe – „wir“ sind aufgeregt. Sehr sogar. Donnerstag früh wird ein Mensch vom Katzenschutzverein mit einer Katzenfalle kommen, die evtl. auch eine Katerfalle sein könnte. Dann wird es „ernst“ für Paulila – falls sie/er da auch wirklich hineinspazieren wird. Ich schätze zwar, sie/er wird nachher erst mal tagelang nur noch Nachts oder so Futter von mir annehmen und statt mir entgegen eher vor mir weglaufen, aber …

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Neuer Zwischenstand zu Paulilas Futterstelle

Weiter geht s im Katzengarten, der evtl. auch ein Katergarten ist – das wissen „wir“ immer noch nicht genau. Der Baucontainer von aus der Nähe hat einen beschichteten Hängeküchenoberschrank (nein – kein Isogramm, aber doch ein nettes Hangman-Wort ;)) ergeben – ca. 60cm breit und vermutlich etwa 30cm tief x hoch. Daran geschraubt eine Tür mit einem deutlichen Widerstand, der wohl dafür sorgen soll, dass die Tür auch offen stehen bleiben kann. Das schien mir eine super geeignete Größe zum Futternapf samt Felltragendem Wesen darunter zu platzieren.Ist zwar ganz sicher deutlich weniger edel als anderer Dosis ihr Ideen-Reichtum, aber wie es ausschaut, handelt es sich hier ja auch um eine andere Situation – also ist Flexibilität angesagt ;).

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Kreativer Umgang mit feuchten Vorstellungen

Neulich fand ich bei uns auf dem Hof 2 leere „Blumenkübel“ aus Stein. Die ließen sich mit etwas Mühe dorthin bewegen, wo ich vermute, dass die Bauarbeiten erst in 1-2 Jahren landen werden. Es wird wohl Bauarbeiten geben, wenn ich die Vermesser richtig verstanden habe, die ich vor einigen Tagen traf. Aber noch gibt es nur neue Vermessungspunkte und keine konkreten Bebauungspläne. Diese Steine schienen mir geeignet, um eine halbwegs trockene „Futterstelle“ zu gestalten – einfach senkrecht gestellt gegen die vorhandene Mauer geschoben:

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Neu auf dem Blog: Patentier Paulila

Foto: Felides Wesen PaulilaDarf ich vorstellen? So sieht Paulila aus – eines der Felltragenden bei uns auf dem (Arbeits-)Hof. Ob Paulila männlich oder weiblich ist, weiß ich nicht. Jedenfalls interessiert sich Paulila ganz eindeutig für das, was ich seit einiger Zeit immer mal wieder dort als Futtergabe hinterlasse. Und er/sie hat inzwischen signalisiert, dass er/sie mich in seinem/ihrem Revier respektiert.

Neulich hat er/sie mich auch mal zur Begrüßung einmal kurz nett angefaucht beim ein paar Schritte sich mir nähern – es klang wirklich wie ein NETTES Anfauchen^^ und machte null bedrohlichen Eindruck. Ob er/sie andere Geräusche machen kann, ist mir ebenfalls noch unbekannt. Im letzten Urlaub hörte ich erstmals, wie eine Katze ihre Jungen ermutigte mit einem total liebevollen „mirrrrp-mirrrrp-miiirrrp“ – sowas habe ich hier noch nie zu hören bekommen.

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